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Fit für die mobile Zukunft Fünf Tipps für eine erfolgreiche Mobile Performance

| Autor/ Redakteur: Jörg Manthey / Ira Zahorsky

Immer häufiger beginnt die Customer Journey – auch im B2B – auf dem Smartphone, setzen doch viele User ihre Smartphones regelmäßig bei Kaufentscheidungen ein. Dies bietet Unternehmen eine große Chance, um ihre Produkte noch besser zu verkaufen.

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Fit für die mobile Zukunft? Auch im B2B müssen sich Unternehmen auf die Kommunikation per Smartphone vorbereiten und die mobilen Kanäle dementsprechend nutzen.
Fit für die mobile Zukunft? Auch im B2B müssen sich Unternehmen auf die Kommunikation per Smartphone vorbereiten und die mobilen Kanäle dementsprechend nutzen.
(Bild: gemeinfrei / CC0)

Doch viele Entscheider versäumen es, mit ihren Kunden Schritt zu halten und den mobilen Kanal für Vertrieb und Service zu optimieren. Jörg Manthey, Managing Director von Havas Digital, erklärt, welche Regeln Marketer befolgen müssen, um sich fit für die mobile Zukunft zu machen.

1. Legen Sie die Datenanalyse als Basis fest

Kennen Unternehmen ihre Mobile-Nutzer und wissen sie, wie deren Kaufentscheidung beeinflusst wird oder auf welchen Kanälen sie mit Marken agieren, können sie die relevanten mobilen Touchpoints definieren. Das Fundament einer erfolgreichen Mobile-Performance ist deshalb die grundlegende und kontinuierliche Analyse aller Daten aus Website-Analyse-Tools und den eigenen CRM-Daten. Auch ein Blick auf die Facebook-Statistiken oder die verwendeten Suchbegriffe der User verrät einiges über das Verhalten der Fans.

Je mehr Insights über bestehende und potenzielle Kunden vorliegen, desto besser können Personengruppen kategorisiert und ihnen charakteristische Merkmale zugeordnet werden. Aus durchgespielten Kommunikationsszenarien mit diesen geclusterten Personengruppen lassen sich potenzielle Kundenbedürfnisse erkennen, welche dann über das mobile Angebot bedient werden können.

2. Überprüfen Sie die Mobile-Performance regelmäßig

Sind die User mit ihren spezifischen Erwartungen definiert, kommt das Angebot der Unternehmen auf den Prüfstand. Wichtig ist vor allem eines: Entspricht es den Bedürfnissen der Zielgruppe? Denn nur, wenn die Nutzer einfach und intuitiv über kleine Displays auf mobile Services zugreifen können, sind sie auch zufrieden. Je weniger Klicks sie benötigen, desto besser.

In diese Überlegungen sollten auch E-Shops und Retail-Plattformen miteinbezogen werden. Die Analyse der Mobile Visits und der Konversionen zeigt, ob die User Experience gut ist. Schon kleine Veränderungen am Design oder an der Navigation können viel bewirken. Auch für Mailings und Newsletter gilt: Nutzer verlieren schnell das Interesse, falls die Angebote nicht für das Smartphone oder Tablet optimiert sind. Zudem muss der ‚Mobile-Thinking’-Gedanke auch bei den Mitarbeitern verankert sein. Nur dann verstehen sie die Bedürfnisse der Kunden und können ein spannendes mobiles Angebot schaffen.

3. Nutzen Sie Targeting-Strategien

Targeting-Strategien helfen dabei, mehr Traffic über Mobile zu generieren. Erfährt eine Marke etwa den aktuellen Standort der User oder welche Apps sie regelmäßig nutzen, ist das viel wert: Mithilfe dieser Informationen lässt sich leicht ableiten, in welchem Kontext sie sich gerade befinden beziehungsweise welche Bedürfnisse sie haben könnten. So können Unternehmen Konsumentengruppen clustern und jedem einzelnen eine spezifische Werbebotschaft zuspielen. Ein unschätzbarer Vorteil.

Jörg Manthey ist Managing Director von Havas Digital.
Jörg Manthey ist Managing Director von Havas Digital.
(Bild: SEIDLERS / Havas Media)

4. Machen Sie aus One-time-Kunden Wiederholungstäter

Die Kür der Mobile-Performance ist es, aus der mobile-optimierten Website ein echtes Business-Modell zu entwickeln. Bietet das Unternehmen seinen Kunden mit intuitiver Navigation, Reaktionen just-in-time und gutem Service das bestmögliche Mobile-Erlebnis, ist das klar von Vorteil. Wer auf dieser Basis Engagement und Re-Engagement – also die ständige Interaktion mit dem Kunden – konsequent verfolgt, macht aus One-time-Kunden echte Fans und Wiederholungstäter.

5. Sorgen Sie für ein kontinuierliches Monitoring

Performance Monitoring-Prozesse sorgen dafür, dass die mobile Strategie erfolgreich umgesetzt und fortlaufend weiterentwickelt werden kann. Mithilfe von tiefgreifenden Analytic-Tools können Marken zu jedem Zeitpunkt auf sich verändernde Bedürfnisse ihrer Mobile-Kunden schnell und flexibel reagieren und ihre Services und die User-Experience aktuellen Entwicklungen anpassen. Halten sich Marken an diese Regeln, werden sie mit ihrer Mobile-Performance erfolgreich sein und ihren Kunden schnelle Antworten, relevante Services und somit einen echten Mehrwert bieten.

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Über den Autor:

Jörg Manthey ist als Managing Director gemeinsam mit Sven Traichel, CEO Havas Media Deutschland, verantwortlich für das digitale Geschäft der Havas Media in Deutschland. Mit seinem Team treibt er federführend das digitale Wachstum der Havas Media in Deutschland voran und baut die Marke Havas Digital weiter aus. Havas Digital vereint die digitalen Services der Havas Media und Havas Worldwide zu einem einzigartigen digitalen Full-Service-Angebot.

Über Havas Media:

Havas Media ist die wachstumsstärkste Mediaagentur in Deutschland und Teil der weltweiten Kommunikationsgruppe Havas mit über 15.000 Mitarbeitern. In Deutschland arbeiten über 200 Spezialisten am Standort Frankfurt, davon über dreißig Prozent Digitalexperten. Die Agentur ist in Deutschland unter den Top 10 und hat in den letzten fünf Jahren durch erfolgreiches Neugeschäft ihre Billings von 200 auf 614 Mio. Euro mehr als verdreifacht. Havas Media hat alle digitalen Marketingservices in das Gesamtportfolio integriert und bietet neben digitaler Mediaplanung alle Leistungen von strategischer Beratung und Kommunikationsplanung über Tracking- und Technologieconsulting bis hin zu Research und Analytics. Zudem bietet Havas mit den Units Affiperf (Targeting und Data), Ecselis (Performance), Socialyse (Social Media) und Mobext (Mobile Marketing) weitere digitale Spezialdisziplinen. Weltweite Tools und Marken wie Artemis (Datawarehouse) und mfg labs (Data Science) vervollständigen die digitalen Services.

Gemeinsam mit der Kreativschwester Havas Worldwide bietet die Agentur unter der gemeinsamen Marke Havas Digital ein einzigartiges digitales Full-Service-Marketingportfolio. Weiterhin ist Havas Media stark im Luxussegment aufgestellt: Mit der Spezialunit Havas Media Style steht marktführendes Know-how über die Lifestyle- und Luxuszielgruppen bereit, um Luxusmarken im digitalen Wandel über alle Disziplinen hinweg zu beraten.

Dieser Beitrag erschien zuerst in unserem Partnerportal Marconomy.

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