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Weiss Spindelterchnologie

Für alle Leistungsbereiche Standardspindeln und kundenspezifische Lösungen

17.09.2007 | Redakteur: Reinhold Schäfer

Die Trends bei Motorspindeln sind laut Dipl.-Ing. Claus-Peter Lehnert, Geschäftsführer der Weiss GmbH in Schweinfurt, je nach Leistungsklassen und Applikationen unterschiedlich: „Allen gemeinsam ist aber der Gedanke an möglichst geringe Life-Cycle-Kosten.“
Die Trends bei Motorspindeln sind laut Dipl.-Ing. Claus-Peter Lehnert, Geschäftsführer der Weiss GmbH in Schweinfurt, je nach Leistungsklassen und Applikationen unterschiedlich: „Allen gemeinsam ist aber der Gedanke an möglichst geringe Life-Cycle-Kosten.“

Weiss stellt auf der EMO Hannover 2007 (Halle 25, Stand C19) Standard- und kundenspezifische Spindellösungen für Dreh-, Fräs- und Schleifmaschinen aus. „Dabei beschränken wir uns natürlich nicht nur auf Motorspindeln, die aus dem höchsten Leistungssegment der Werkzeugmaschinen nicht mehr wegzudenken sind“, sagt Dipl.-Ing. Claus-Peter Lehnert, Geschäftsführer der Weiss GmbH in Schweinfurt und fährt fort: „Im unteren bis mittleren Leistungsbereich werden andere Anforderungen gestellt. Entsprechend finden die Messebesucher bei uns beispielsweise auch fremdgetriebene Spindeln, die in diesem Segment oft das beste Preis-Leistungsverhältnis bieten.“

Die Trends seien dabei je nach Leistungsklassen und Applikationen unterschiedlich. „Allen gemeinsam ist aber der Gedanke an möglichst geringe Life-Cycle-Kosten“, erläutert Lehnert. Um dies zu erreichen, stehe im Hochleistungsbereich natürlich die Erhöhung der Leistungsfähigkeit und Produktivität der Werkzeugmaschinen im Vordergrund: „Dafür entwickeln wir innovative Motorspindeln.“

Im unteren bis mittleren Leistungsbereich liegen die Schwerpunkte Lehnert zufolge etwas anders: „Neben den Forderungen nach Leistung, Drehzahl, Drehmoment und Bearbeitungsqualität wiegen der Preis und weitere wirtschaftliche Faktoren relativ schwer. Entsprechend gilt es auch hier, innovativ zu sein und alle möglichen Kostenvorteile schon bei der Konstruktion zu berücksichtigen.“

EMO Hannover ist ein Muss

Für Lehnert ist die EMO Hannover ein Muss: „Die EMO ist als Weltmesse der Metallbearbeitung besonders wichtig für uns, da wir dort einen großen Teil unserer Kunden treffen. Jeder, der in der Oberliga dieser Branche mitspielen will, stellt dort auch aus.“ Auf der Messe könne man sowohl bestehenden Kunden als auch potenziellen Neukunden das gesamte Produktportfolio mit neuesten Entwicklungen vorführen. „Übrigens, wir stellen dieses Jahr zum ersten Mal mit einem eigenen Bereich auf dem Stand unseres Mutterkonzerns Siemens A & D aus“, merkt Lehnert an. „Dadurch finden sicher noch mehr Besucher den Weg zu uns, sodass sich unser Bekanntheitsgrad – als Innovationsführer der Spindelbranche – weiter erhöht.“

Schon vor zwei Jahren zeigte Weiss gleich fünf Top-Highlights, die das Unternehmen auf der EMO 2005 in Hannover ausstellte. Ein Thema war die aktive Dämpfung zur Ratterunterdrückung.

Aktive Fett-Nachschmierung mit hoher Beachtung

Ebenfalls viel Beachtung fand das Thema der aktiven Fett-Nachschmierung. Dort präsentierte das Unternehmen gleich zwei Lösungsvarianten, bei denen nicht nur die Lager-Lebensdauer deutlich erhöht werden konnte, sondern auch die Leistung und Qualität positiv im Sinne einer deutlichen Produktivitätssteigerung wirkten. Auch im Volumenfräsen will Weiss mit seinen Spindellösungen den Stand der Technik darstellen. Bei Motorspindeln mit 100 kW und 30 000 min–1 oder 130 kW und 22 000 min–1 öffnen sich für den Maschinenbau Möglichkeiten, die von vielen lange gefordert, vom Spindelbau bislang aber noch nicht erreicht wurden.

Die Weiss Spindeltechnologie GmbH ist nach eigenen Angaben Spezialist für die Entwicklung und Produktion von hochpräzisen Motorspindeleinheiten. Das Unternehmen liefert ein Spektrum an standardisierten sowie individuellen Lösungen und realisiert deren Einbettung in mechatronische Gesamtsysteme. Seit 2003 ist das Schweinfurter Unternehmen eine hundertprozentige Tochter der Siemens AG im Bereich Automation & Drives. Mit rund 280 Mitarbeitern nehme man dank technischer Innovationen im Segment der Motorspindeln einen Spitzenplatz ein.

Unter der Bezeichnung GSS (Global Spindle Solutions) bietet Weiss ein umfassendes Spindelprogramm aus einer Hand. Es besteht aus standardisierten Katalogspindeln, vordefinierten Vorzugsbaureihen und individuellen Kundenkonstruktionen für die Anwendungsbereiche Drehen, Fräsen, Schleifen und Sonderanwendungen.

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