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Berufseinstieg Für die meisten Ausbildungsabsolventen verläuft der Berufseinstieg reibungslos

| Redakteur: Andrea Gillhuber

Für die meisten Ausbildungsabsolventen verläuft der Berufseinstieg reibungslos. Vor allem im Maschinenbau und der Betriebstechnik besteht ein niedriges Arbeitslosigkeitsrisiko.

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Für den Großteil der Auszubildenden verläuft der Berufseinstieg nach Ende der Lehrzeit reibungslos.
Für den Großteil der Auszubildenden verläuft der Berufseinstieg nach Ende der Lehrzeit reibungslos.
(Bild: ©Karin & Uwe Annas - stock.adobe.com)

Für die meisten Ausbildungsabsolventen verläuft der Berufseinstieg reibungslos, geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Rund zwei Drittel der Absolventen werden direkt vom Ausbildungsbetrieb übernommen, vier Fünfteln gelingt der Berufseinstieg ohne arbeitslos zu werden.

Absolventen, die von ihren Ausbildungsbetrieben übernommen werden, erzielen im Mittel ein Einstiegsgehalt von rund 2070 Euro brutto. Wer von seinem Ausbildungsbetrieb übernommen wird, jedoch in einem anderen Bereich als dem Ausbildungsberuf tätig ist, verdient im Mittel rund 2580 Euro. Absolventen, die nach der Ausbildung den Betrieb wechseln, aber nicht den Beruf, erhalten im Mittel rund 2280 Euro. Bei einem Wechsel von Betrieb und Beruf liegt das Einstiegsgehalt im Mittel bei rund 2120 Euro. Die geringsten Einstiegsgehälter bekommen die Ausbildungsabsolventen, die nach dem Ausbildungsende zunächst arbeitslos wurden: Nach einer Arbeitslosigkeit von bis zu drei Monaten liegt das mittlere Einstiegsgehalt bei rund 1730 Euro, nach einer Arbeitslosigkeit von vier Monaten oder länger bei rund 1620 Euro.

Ein erhöhtes Risiko, nach der Ausbildung arbeitslos zu werden, besteht beispielsweise im Friseurgewerbe, bei Malern oder Lackierern, ein niedriges zum Beispiel im Bereich der Maschinenbau und Betriebstechnik oder der Altenpflege.

Bei der Berufswahl der meisten Jugendlichen gab es im Laufe der letzten Jahrzehnte der IAB-Studie zufolge eher wenig Veränderung. Nach wie vor konzentrieren sich junge Männer auf industrielle und technische Berufe, junge Frauen hingegen auf Büro-, Gesundheits- und Pflegeberufe.

Die IAB-Studie analysiert die Daten von mehr als 15.000 Ausbildungsabsolventen in den Jahren 2013 und 2014.

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