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Industrielle Bildverarbeitung

Für komplexe Prüfaufgaben besonders geeignet

| Redakteur: Nadine Schweitzer

Die Kameras für die industrielle Bildverarbeitung aus einer neuen Produktreihe prozessieren mit hohen Übertragungsraten gestochen scharfe Bilder.

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Die Kameras – wahlweise mit Monochrom- oder Farbsensor – sollen ideal für Multi-View-Inspektionen sein.
Die Kameras – wahlweise mit Monochrom- oder Farbsensor – sollen ideal für Multi-View-Inspektionen sein.
(Bild: Balluff)

Der Sensorspezialist Balluff bescheinigt den 16 neuen kompakten Industrial Cameras (BVS CA) des Smart-Vision-Solutions-Programms des Unternehmens viel Flexibilität bei der Bildaufnahme und eine hohe Übertragungsgeschwindigkeit, um komplexe Prüfaufgaben bewältigen zu können

Die Kameras bieten Auflösungen von 1,6 bis 12,4 MPix und eine Aufnahmefrequenz von 15 bis 226 FPS. Sie werden mit Monochrom- oder Farbsensor angeboten und zur Erhöhung der Datenübertragungsrate wahlweise mit dem Interface-Standard Gig-E-Vision- und USB3-Vision-Interface. Die Programmierung erfolgt nach dem Gen-I-Cam-Programmierstandard (Generic Interface for Cameras).

Wie Balluff ausführt, sollen sich die kompakten Kameras auf zweierlei Weise effizient nutzen lassen: entweder per Zugriff über gängige Bildverarbeitungssoftware zusammen mit einem separaten Industrie PC oder mit dem externen Smart-Controller von Balluff. Besonders hervorgehoben aus dem Leistungsspektrum werden die – wie es heißt – perfekt aufgelösten und gestochen scharfen Bilder und die besonders schnelle Datenübertragung.

Die Ergebnisdaten werden vom Controller über eine frei definierbare Schnittstelle über die Standardschnittstellen TCP/IP, TCP UDP oder Profinet an das Steuerungssystem weitergeleitet. Ein ausgeklügeltes Schnittstellenkonzept sorge für die richtige Adressierung und Verteilung von Informationen, heißt es. Das Prozessnetzwerk – das Herz eines jeden Automatisierungsunternehmens – werde beim Datenverkehr nur mit den allerwichtigsten Informationen belastet, während Daten und Bilder, etwa für Qualitätsservices, über ein schnelles Gigabit-Ethernet-Netzwerk geleitet würden. Die webbasierte Installation ermöglicht den Remote-Zugriff auch auf entfernte Produktionsanlagen.

Außerdem stellt Balluff auf der Motek den – wie es heißt –„wohl ersten“ IO-Link-Konverter für RS232-Geräte vor, mit dem sich unter anderem Barcode-Scanner oder Drucker direkt an einen IO-Link-Anschluss anbinden lassen. Teure Umwege – etwa über RS232-Karten – würden dadurch vermieden.

Dazu kommen Maschinenleuchten unterschiedlicher Art und BNI IOL-355, ein vom TÜV zertifiziertes All-in-One-E/A-IO-Link-Modul mit sicher abschaltbarem Aktorsegment, das sich besonders für die Ansteuerung von Ventilen in Fluidanlagen eignen soll.

Balluff GmbH auf der Motek, Halle 5, Stand 5305

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