Schichtkoordinatoren-Modell

Für mehr Führungskompetenz an der Basis sorgen

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Wieder kommt das Vier-Rollen-Modell ins Spiel: Jeder Schiko soll eine Aufgabe aus seinem am stärksten vernachlässigten Rollensegment bearbeiten und so einen Schritt nach vorne tun. Die individuellen Ergebnisse und Erfahrungen bei der Umsetzung der Praxisaufgabe sind Kernstück des Rückkoppelungstags, der sich rund sechs Wochen später an das Grundlagentraining anschließt.

„In Führung gehen“ ist ein kraftvolles und sinnstiftendes Motiv

Im Kreis derselben Kollegen, Vorgesetzten und Personalvertreter diskutieren die Teilnehmer unter Moderation der externen Trainer die fördernden oder hemmenden Bedingungen ihrer Projekte sowie den Umgang damit in der betrieblichen Praxis. Dabei zeigt sich: Wo Schiko ihre Entscheidungsspielräume erkennen und nutzen sowie Vorgesetzte stärker in die Pflicht nehmen, findet sichtbare Veränderung statt. Jeder kann mehr erreichen, als er glaubt – wenn er sich traut, über den normalen Arbeitsablauf hinaus initiativ zu werden.

Der Austausch unter Kollegen und mit ihren oberen Führungskräften stärkt die Schiko. Vorgesetzte und Personalverantwortliche nehmen (endlich) die Probleme und Vorschläge ihrer Führungsbasis ernst. Die Vorgesetzten machen die Erfahrung, dass ihre Leute trotz teilweise harscher Kritik fest zum Unternehmen stehen und engagiert mitdenken. Im Juli 2012 nehmen die Schiko erstmals an einer zentralen Führungsveranstaltung in Essen teil. Damit ist „In Führung gehen“ ein kraftvolles und sinnstiftendes Motiv, um Ressourcen optimal einzusetzen und das Unternehmen leistungsstärker zu machen. Weitere Hierarchieebenen – Teamleiter, Teamkoordinatoren und Direktoren – folgen und sind bereits dabei, ihre Rolle und Verantwortung als Führungskräfte zu klären.

Für die Schiko-Weiterentwicklung bietet die zentrale Bildungsabteilung rund 20 Fortbildungen an

Dabei fließen die von Festo Training and Consulting aufbereiteten Ergebnisse der Schiko-Qualifizierung ein: Was sind Top-Ten-Themen und wie spiegeln sich diese am jeweiligen Standort wider? Seit Frühjahr 2012 finden in den einzelnen Direktionsbereichen Transferworkshops statt. Dabei bewertet die Führungsmannschaft mit Blick auf die Führungsgrundsätze ihre eigenen Kompetenzen und leitet Maßnahmen für gute Führung vor Ort ab.

Zur weiteren Entwicklung der Schiko bietet die zentrale Bildungsabteilung rund 20 Fortbildungen an, die sich am Rollenmodell orientieren und entsprechende Kompetenzen vermitteln. Ab Herbst 2012 bekommen die Schiko Gelegenheit, mehrfach im Jahr an ihrem Standort, mit oder ohne Vorgesetzte, heikle Themen zu besprechen. Auch die Fachexperten sind zur Teilnahme an diesen Führungswerkstätten eingeladen.

* Marcus Mogk ist Teamleiter im Seminarzentrum für Wissensmanagement der Thyssen-Krupp Steel Europe AG in 47161 Duisburg; Frank Müller ist Projektleiter Training and Consulting der Festo Didactic GmbH & Co. KG in 73770 Denkendorf.

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