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Drucklufttechnik

Ganzheitlicher Ansatz senkt Druckluft-Energiekosten

| Autor / Redakteur: Erwin Ruppelt / Stéphane Itasse

Bild 1: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile: Nicht nur die Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Druckluftanlagen-Einzelkomponenten ist wichtig, entscheidend ist auch das geregelte und aufeinander abgestimmte Zusammenspiel.
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Bild 1: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile: Nicht nur die Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Druckluftanlagen-Einzelkomponenten ist wichtig, entscheidend ist auch das geregelte und aufeinander abgestimmte Zusammenspiel. (Bild: Kaeser Kompressoren)

Druckluft zuverlässiger und wirtschaftlicher zu nutzen, ist ein wirksamer Ansatzpunkt, wenn es darum geht, die Energiekosten deutlich zu reduzieren. Selbst bei einer bereits gut eingestellten Druckluftstation sind nochmals bis zu 10 % Einsparungen möglich, wenn die neueste Technik eingesetzt wird.

A und O bei der Drucklufterzeugung ist nach wie vor, das Gesamtsystem als Ganzes zu betrachten und nicht die Komponenten einzeln. Natürlich ist ein möglichst energieeffizient arbeitender Kompressor oder Trockner schon ein entschiedener Vorteil, wenn es um die Reduktion der Energiekosten geht, arbeiten beide aber nicht auch harmonisch zusammen und sind sie nicht aufeinander abgestimmt, kann trotzdem viel Geld verloren gehen.

Druckluft-Audit als erster Schritt zu mehr Energieeffizienz

Dazu ist es zunächst sinnvoll, den tatsächlichen Druckluftbedarf eines Betriebes genau zu kennen. Dieser lässt sich mithilfe eines Audits durch Spezialisten exakt ermitteln. Kaeser Kompressoren hat dazu hocheffiziente Analysetools der neuesten Generation vorgestellt, zum Beispiel ADA 2 (Bild 2), ein Werkzeug zur Analyse der Druckluftauslastung. Das webbasierte System transportiert nicht nur die Messdaten, sondern auch die Systemdaten der auditierten Station und ist in der Lage, innerhalb kürzester Zeit dem Betreiber einen vorgefertigten Bericht für eine erste Information zur Verfügung zu stellen.

Die Daten können dann zum Beispiel in das Kess-System (Kaeser Energiespar-System-Service) übernommen werden. Mit dessen Hilfe können Planungsschritte für den Betreiber der Druckluftstation ermittelt und die Investitionskosten den möglichen Energieeinsparungen gegenübergestellt werden. Unabhängige Vergleiche von verschiedenen Systemvarianten sind dabei ohne Weiteres möglich, um dann die wirtschaftlichste aussuchen zu können.

In der Vergangenheit stellte es sich bei derartigen Audits häufig heraus, dass ein Großteil der Energieeinsparung dadurch möglich ist, dass die Kompressoren mithilfe eines übergeordneten Steuerungssystems besser koordiniert werden.

Maschinenübergreifende Steuerungen machen Druckluft energieeffizienter

Erster Ansatzpunkt für ein energieeffizientes System sind daher die maschinenübergreifenden Steuerungen, die aus den Einzelspielern einer Druckluftstation ein erfolgreiches Team machen. Die neuen Steuerungen, zum Beispiel der Sigma Air Manager 2 (SAM 2), bieten dabei eine Fülle an neuen Möglichkeiten. Dieser ermöglichte schon vielen Betrieben zum Teil beachtliche Energieeinsparungen, auch wenn die Komponenten, wie Kompressoren und Trockner noch nicht vollständig auf dem neuesten Stand waren. Mit der nächsten Generation des SAM erhält dieser neben der webbasierten Analysetechnik und Managementfunktion ein grafisches User-Interface mit RFID-User-Management. Das System kann flexibel vernetzt werden und über Internet mit der neuesten Generation von Steuerungen in den Komponenten kommunizieren. Natürlich ist auch die Anbindung von nahezu allen Altanlagen möglich, um diese optimal zu organisieren und dadurch Energieeinsparungen zu erlauben.

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