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Die TU Wien auf der Hannover Messe 2018 Gedruckte Hochleistungsteile in Spritzgießqualität

Redakteur: Peter Königsreuther

Die TU Wien demonstriert wie man Kunststoff schon so hochwertig drucken kann, dass man Spritzgießqualität erreichen kann. Halle 5 am Stand D18.

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Die TU Wien stellt mit dem neuen 3D-Drucker Caligma 200 von Cubicure additiv gefertigte, komplexe Kunststoffteile in Spritzgießqualität in den Messefokus. Halle 5 am Stand D18.
Die TU Wien stellt mit dem neuen 3D-Drucker Caligma 200 von Cubicure additiv gefertigte, komplexe Kunststoffteile in Spritzgießqualität in den Messefokus. Halle 5 am Stand D18.
(Bild: Cubicure)

Unter dem Begriff „Hot Lithography“ machen es sich die Protagonisten der TU Wien zur Aufgabe, im Rahmen der Hannover Messe die Leistungsfähigkeit und Einsatzmöglichkeiten des 3D-Druckers Caligma 200 des Herstellers Cubicure unter Beweis zu stellen. Erstmals zeige man deshalb additiv gefertigte Bauteile mit einem sehr guten Schlagzähigkeitsniveau von maximal 120 kJ/m² und einer Auflösung von 10 µm. Diese gedruckten Kunststoffteile, die für den industriellen Einsatz bestimmt sind, weisen laut Aussage der Wiener Forscher eine Qualität auf, wie sie eigentlich nur aus dem Spritzgießprozess bekannt ist.

Materialien und Prozesstechnik machen es möglich

Außer den mechanischen, seien auch die thermischen Eigenschaften ausgezeichnet. Das positive Eigenschaftsbild der mit dem Caligma 200 gedruckten Komponenten mache den Einsatz in der Industrie problemlos möglich.

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Möglich wird das alles durch neuartige, Photopolymere, die außer der guten Schlagzähigkeit auch eine Zugfestigkeit zwischen 35 und 65 MPa haben, so die Wiener. Nicht zuletzt basiert der Erfolg, wie es weiter heißt, auch auf einer speziellen Prozesstechnik, welche die Verarbeitung hochviskoser Harze bis 20 Pas erleichtert. Hauptinteressenten sollen sich etwa in der Autoindustrie, der Elektro- und Elektronikbranche sowie dem Modell- und Maschinenbau finden.

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