Licon MT Gefragt ist Flexibilität bei Fertigungsanlagen

Redakteur: Bernhard Kuttkat

Fertigungsanlagen für die Serienfertigung sollten universell einsetzbar und trockenbearbeitungstauglich sein, sagt Winfried Benz, Geschäftsführer der Licon MT GmbH & Co. KG in Laupheim, im MM-Interview im Vorfeld der Metav 2008 in Düsseldorf

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MM: Herr Benz, eine Stärke von Licon MT sind flexible Fertigungslinien für die mechanische Bearbeitung komplexer Serienbauteile. Wo liegen die Vorteile dieser Fertigungslinien im Vergleich zu Wettbewerbsprodukten?

Benz: Unsere Liflex II ist ein doppelspindeliges Bearbeitungszentrum mit einem X-Verfahrweg von 1000 mm somit also größer als die typischen doppelspindligen Zentren. Des Weiteren verfügt dieser Maschinentyp über unabhängige Verfahrachsen und kann mit unterschiedlichen Schwenkbrücken für Vier- und Fünf-Achsen-Bearbeitung ausgerüstet werden. Es können bis zu vier B-Tische in einer Reihe angeordnet werden. Bei hauptzeitparalleler Beladung befinden sich also insgesamt acht B-Tische in einer Maschine. Unser Liflex-Baukastensystem erlaubt auch, maßgeschneiderte Sonderbearbeitungszentren, beispielsweise in Bezug auf Hübe und Anzahl der Schwenkachsen, zu bauen.

MM: Welche Anforderungen stellen heutzutage Automobilindustrie und Zulieferer an Fertigungsanlagen für die Serienfertigung?

Benz: Die Anlagen sollten universell einsetzbar sein, wenn möglich zugeschnitten auf einen Teiletyp, maschinenspezifische Vorteile bieten und trockenbearbeitungstauglich sein.

MM: Wie bewerten Sie die Marktsituation für flexible Fertigungslinien?

Benz: Derzeit erleben wir eine sehr große Nachfrage.

MM: Auf der EMO stellte Licon MT ein neues doppelspindliges Bearbeitungszentrum vor. Wodurch unterscheidet es sich von anderen Doppelspindlern?

Benz: Im Wesentlichen durch die Tatsache der unabhängigen Achsen und der Größe des zulässigen Bearbeitungskubus.

MM: Was präsentiert Licon MT auf der Metav?

Benz: Wir zeigen auf unserem Messestand auf der Metav das doppelspindlige Bearbeitungszentrum Liflex II 1078, das es mit unterschiedlichen Achs-Konfigurationen gibt, als Drei-Achs-Ausführung mit Beladung der Werkstücke von oben und von vorne, als Vier-Achs-Version für hauptzeitparalleles Beladen von oben und von vorne sowie als Fünf-Achs-Bearbeitungszentrum mit Direktbeladung von vorne.

Licon MT GmbH & Co. KG auf derf Metav 2008: Halle 15, Stand B34

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