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CAM-Software Gemeinsam zu höherer Produktivität

| Redakteur: Luca Meister

Fooke, Hersteller von Fünf-Achs-Portalfräsmaschinen, setzt in seinem Vorführzentrum die Programmiersoftware „WorkNC“ von Vero Software ein. Bei der Zusammenarbeit an einem Flugzeugmodell gewinnen beide Firmen wertvolle Erfahrungen in puncto Bearbeitungsoptimierung.

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Die Fooke GmbH bearbeitete im Vorführzentrum auf ihrem Fünf-Achs-Bearbeitungszentrum „Endura 704 Linear“ ein anspruchsvolles Flugzeugmodell aus Aluminium. Die Programmierung übernahm Vero Software mit WorkNC.
Die Fooke GmbH bearbeitete im Vorführzentrum auf ihrem Fünf-Achs-Bearbeitungszentrum „Endura 704 Linear“ ein anspruchsvolles Flugzeugmodell aus Aluminium. Die Programmierung übernahm Vero Software mit WorkNC.
(Bild: Vero)

Damit eine CNC-Fräsmaschine optimale Bearbeitungsergebnisse erzielt, bedarf es einer passenden Programmierung. Aber auch umgekehrt kann ein CAM-System nur für die gewünschten Resultate sorgen, wenn die Maschine zu entsprechender Leistung fähig ist. Michael Nagel, Leiter Vorführzentrum/Anwendungstechnik bei der Fooke GmbH, ist sich dieser Abhängigkeiten bewusst. Der erfahrene Maschinenbauer hat selbst viele Jahre für anspruchsvolle, drei- bis zu fünfachsige Fräsbearbeitung Maschinen eingerichtet und programmiert. So weiß er, wie wichtig im Fooke-Vorführzentrum entsprechende Software und Programmierkenntnisse sind. Michael Nagel erklärt: „Wir haben Lizenzen verschiedener CAM-Systeme, um unsere Kunden in deren Programmierwelt abzuholen und zu zeigen, was unsere Maschinen zu leisten vermögen. Wie wir wissen, nutzen sehr viele unserer Kunden WorkNC von Vero Software, so dass wir seit gut einem Jahr eine enge Partnerschaft mit diesem Softwarehaus pflegen.“

Fünf-Achs-Maschinen ganz nach Kundenwunsch

Die Fooke GmbH stellt seit über 30 Jahren grosse Fünf-Achs-Portalfräsmaschinen her, die vor allem für die Bearbeitung grossflächiger und grossvolumiger Werkstücke aus der Schienenfahrzeug-, Luft- und Raumfahrt- sowie der Automobilindustrie eingesetzt werden. Spezialisiert sind sie auf Aufgaben aus dem Modell- und Prototypenbau sowie dem Werkzeug- und Formenbau – Anwendungsbereiche, für die auch das CAM-System WorkNC speziell entwickelt wurde.

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Unter der Marke Endura hat Fooke in den letzten Jahren verschiedene „Standard“-Baureihen entwickelt, die im Rahmen eines Baukastensystems an Kundenbedürfnisse angepasst werden können. Michael Nagel weist darauf hin, dass die Kunden diese Modularität sehr schätzen und somit fast keine Standard-Maschine das Haus verlässt, die mit einer anderen identisch ist. Dazu kommen noch echte Sondermaschinen, die von Grund auf nach Kundenwunsch konzipiert werden.

Hohe Präzision auch bei dynamischen Bewegungen

Die erfolgreichste Baureihe ist die „Endura 700 Linear“, eine Fünf-Achs-Fräsmaschine in kompakter Portalbauweise mit Linearmotor-Antriebstechnik und fünf CNC-gesteuerten, simultan verfahrbaren Achsen. Diese Werkzeugmaschine eignet sich besonders für die rationelle Fünf-Seiten-Fertigbearbeitung von Werkstücken aus Kunststoffen, Verbundwerkstoffen (CFK, GFK), Modellbaublockmaterialien und Aluminium, aber auch für die HSC-Bearbeitung von Guss- und Stahlwerkstoffen. Denn eine ihrer wichtigsten Eigenschaften ist die hohe Struktursteifigkeit, wie Michael Nagel sagt. „Diese Maschine gewährleistet hohe Präzision auch bei sehr dynamischen Bewegungen. Daraus erwächst ein hohes Maß an Produktivität, weshalb sich viele unserer Kunden für diese Maschine entscheiden.“

Aufgrund ihrer sehr vielseitigen Einsatzfähigkeit hat Fooke eine solche Endura 704 Linear im eigenen Vorführzentrum installiert. Sie benötigt zudem nur eine kleine Aufstellfläche, stellt aber einen vergleichsweise großen Bearbeitungsraum zur Verfügung. Da die Abteilung dem Vertrieb angegliedert ist, zählen Kundenvorführungen und Benchmarks zu ihren Hauptaufgaben. Es werden dort aber auch gemeinsam mit Instituten und Universitäten Versuche und Messungen vorgenommen, um mehr Know-how zum Zerspanungsprozess zu generieren und um die Endura-Maschinen weiterzuentwickeln.

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