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Hallenheizung

Genau richtig warm und ohne Zugluft

| Redakteur: Simone Käfer

In modernen Hallengebäuden werden Warmluftheizungen verstärkt eingesetzt, um definierte Raumtemperaturen und Behaglichkeit in Arbeitsbereichen zu erzeugen. Wie verhält sich ein Warmluftsystem in Bezug auf die vom Betreiber geforderte Leistung und Energieeffizienz über längere Zeit? Antwort auf diese Frage gibt erstmals eine Langzeitstudie, die von LK-Metallwaren in Auftrag gegeben wurde.

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(Bild: LK-Metallwaren)

In der Studie, durchgeführt vom dem renommierten Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden (ITG) unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Bert Oschatz in Zusammenarbeit mit Prof. Dr.-Ing. Bolsius der Hochschule Zittau/Görlitz, wird die Leistung der Warmluft-Hallenheizung über einen Zeitraum von 20 Monaten bewertet. Untersucht wurde ein moderner Hallenkomplex mit einer Grundfläche von etwa 9000 m² und einer mittleren Höhe von 6,5 m. Die Besonderheit dieser Halle liegt in einem fließenden Übergang vom Aufenthalts-/Arbeitsbereich in den Lagerbereich.

Die Heizmethode

Während des Einschicht-Betriebes fordert der Betreiber für den Bereich mit Personenaufenthalt eine konstante Raumtemperatur mit hoher Behaglichkeit, ohne Zugluft und Staubbelästigung – bei niedrigem Energieverbrauch. Beheizt wird die Halle mit einer dezentralen Warmluftheizung auf Brennwerttechnik, in der das LK-Thermo-Vent-System neben Rezirkulationsventilatoren arbeitet.

Um die Vorgaben des Betreibers zu erfüllen, wurde der Bereich, in dem sich Personen befinden, als Aufenthaltsebene vom Fußboden bis zu einer Höhe von 2 m definiert. Diese Aufenthaltsebene muss temperiert, staubfrei und ohne Zugluft sein, damit Behaglichkeit gewährleistet ist. Im Lagerbereich dagegen kann der Warmluftstrom mit einem stärkeren Impuls eingeblasen werden.

Die Studienergebnisse zeigen, dass die Anforderungen des Hallen-Betreibers bezüglich Behaglichkeit und niedrigem Energieverbrauch erfüllt bis übererfüllt wurden. Das geschah durch eine Systemlösung zur Minimierung des Energieverbrauchs aus dezentraler Brennwerttechnik und Warmluftrückführung von LK-Metallwaren.

Die Technik

Als grundsätzlicher energetischer Vorteil der Systemlösung erweist sich dabei die bedarfsgerechte Bereitstellung von Warmluftzonen sowohl in der Fläche als auch in der Höhe. Unterstützend wirkt sich hierbei auch der Vorteil aus, dass mit dem richtigen System aufsteigende Warmluft abgefangen und dem flexibel steuerbaren Warmluftstrom wieder zugeführt wird. Der Energieverbrauch wird hierdurch erheblich gesenkt. Das oft diskutierte Warmluftpolster unter der Hallendecke kann sich nicht bilden.

Einen weiteren energetischen Vorteil bietet auch die gemessene schnelle Reaktionszeit des Warmluftsystems, das zum Beginn des Schichtbetriebs innerhalb kurzer Zeit mit der gewünschte Lufttemperatur – Zug-und Staubfreiheit – ein behagliches Raumklima zur Verfügung stellt.

Keine Temperaturschwankungen

Umfangreiche Thermografieaufnahmen und Temperaturmessungen während des Studienzeitraums weisen nur geringe Temperaturunterschiede zwischen boden- und dachnahem Bereich auf, so dass unbehagliche Strahlungsasymmetrie ausgeschlossen ist.

Der Folder zur Langzeitstudie mit detaillierter Dokumentation kann bei LK-Metallwaren angefordert werden: info@lk-metall.de

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