Neue Modelle

Genfer Salon 2017: Neuheiten im Überblick

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Dacia

Die rumänische Renault-Tochter stellt dem 8.000-Euro-Kombi Logan MCV eine schicke Lifestyle-Version zur Seite. In der neuen Stepway-Ausführung trägt der kantige Kombi ein modisches Geländewagen-Kleid und wartet mit fülliger Ausstattung auf. Vom eher schmucklosen Standardmodell setzt sich der Stepway unter anderem durch eine zweifarbige Frontschürze, schwarze Seitenschweller und Radhausverbreiterungen sowie einen angedeuteten Unterfahrschutz am Heck ab. Die um fünf Zentimeter höher gelegte Karosserie sorgt für besseres Vorankommen auf schlechten Wegen, Allradantrieb gibt es jedoch nicht. Preise für den mindestens 66 kW/90 PS starken Crossover-Kombi gibt es noch nicht.

DS

Der ehemalige Nobel-Ableger von Citroen ist mittlerweile zur eigenen Marke geadelt. Passend dazu präsentieren die Franzosen in Genf ihr bisher eigenständigstes Modell, ein edles Kompakt-SUV, das wohl unter dem Namen DS7 Crossback gegen Audi Q3, BMW X1 und Mercedes GLA antreten wird.

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Genfer Salon 2017: Premieren in jeder Preisliga
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Ferrari

Im Jahr seines 70sten Firmenjubiläums zeigt Ferrari eine neue F12-Generation namens 812 Superfast. Das neue Topmodell der Marke ist der bislang stärkste rein mit Verbrennungsmotor angetriebene Serien-Ferrari überhaupt. Der 6,5-Liter-V12 stemmt 588 kW/800 PS und 718 Newtonmeter Drehmoment an die Hinterräder. Damit soll der 1,5-Tonner in 2,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 sprinten und über 340 km/h schnell werden. Der Verbrauch ist mit 15 Litern entsprechend hoch. Obwohl unverkennbar ein Ableger des F12, wurde das Design des 812 in vielen Details modifiziert. So gibt es LED-Scheinwerfer und vier statt bisher zwei runde Rückleuchten. Auch das Aerodynamikdesign wurde in umfassend verändert und soll mehr Abtrieb als bisher garantieren. Angaben zum Marktstart und zum Preis hat Ferrari noch nicht gemacht.

Fiat

Pick-ups wollen nicht nur beinharte Allrad-Nutzfahrzeuge, sondern zunehmend auch Lifestyle-Offroader für den Freizeiteinsatz sein. Fiat präsentiert daher eine spezielle Pkw-Variante seines Pritschenwagens Fullback. Erkennbar am Namenszusatz „Cross“, wartet sie unter anderem mit veredeltem Außendesign, verbesserter Ausstattung inklusive Xenonlicht und aufgemöbeltem Innenraum auf. Angeboten wird der Cross nur mit fünfsitziger Doppelkabine, die kleinere Extended-Cab mit Notsitzen in Reihe zwei bleibt den Nutzfahrzeugmodellen vorbehalten. Einzige Motorvariante ist der 133 kW/181 PS starke 2,2-Liter-Diesel mit zuschaltbarem Allradantrieb. Preise sind noch nicht bekannt.

Ford

Der Kleinwagen-Bestseller der Kölner wird erwachsen: In der achten Generation positioniert sich der Fiesta eine halbe Klasse höher, wird bei nahezu unveränderten Abmessungen außen und vor allem innen edler. Im Vergleich mit dem sehr verspielten Cockpit im Vorgänger wirkt die neue Version angenehm klar, aufgeräumt und modern. Erweitert wird das Angebot an Modellvarianten: Neben einer besonders luxuriösen Vignale-Ausgabe gibt es erstmals auch eine Crossover-Linie namens „Active“. Kern des Motorenangebots bleibt Fords Dreizylinder-Benziner. Den 1,0 Liter großen Turbomotor gibt es wieder mit 74 kW/100 PS, 92 kW/125 PS und 103 kW/140 PS. Als Basistriebwerk fungiert eine neue Variante ohne Turbo, aber mit einem auf 1,1 Liter vergrößerten Hubraum, die 52 kW/70 PS oder 63 kW/85 PS leistet. Auch einen Diesel wird es wieder geben, wenn der Rheinländer Mitte des Jahres auf den Markt kommt. Die Preise dürften sich leicht erhöhen und bei rund 13.000 Euro starten.

Honda

Diesmal geht es schnell. Hatte Honda der letzten Civic-Generation erst gegen Ende ihrer Bauzeit ein brachiales „Type R“-Modell zur Seite gestellt, kommt die Sportversion diesmal schon kurz nach Start. Den Antrieb übernimmt erneut ein Turbomotor. Der zwei Liter große Vierzylinder dürfte auf rund 320 PS kommen.

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