China Market Insider Geplante CO2-Grenzsteuer stößt in China auf Ablehnung

Autor / Redakteur: Henrik Bork / Melanie Krauß

In China wächst das Unbehagen über die von der EU geplante CO2-Grenzsteuer. Regierungssprecher und Medien kritisieren das Vorhaben aus Brüssel als eine neue Form von Protektionismus und Verstoß gegen die WTO-Handelsregeln.

Eine CO2-Grenzsteuer würde insbesondere China hart treffen.
Eine CO2-Grenzsteuer würde insbesondere China hart treffen.
(Bild: ©Eisenhans - stock.adobe.com)

Chinesische Verbandsfunktionäre fürchten einen hohen Kostendruck auf chinesische Exporteure, besonders im Maschinenbau und in der Automobilindustrie, aber auch in der Chemieindustrie.

Ende Juli hat sich die chinesische Regierung, wie zuvor schon die Regierungen anderer Länder, öffentlich gegen den EU-Vorstoß ausgesprochen. Der geplante „Carbon Border Adjustment Mechanism“ (CBAM) würde den Klimaschutz mit Handelsfragen verknüpfen und damit international gültige Prinzipien verletzen, heißt es in Peking. Außerdem würde sich CBAM schädlich auf das Wachstum der Weltwirtschaft auswirken, lauten die Argumente.