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Weiss Spindeltechnologie

Geringe Life-Cycle-Costs stehen auch bei Motorspindeln im Vordergrund

| Redakteur: Reinhold Schäfer

Die Weiss Spindeltechnologie GmbH stellt auf der EMO 2007 (Halle 25, Stand C19) Standard- und kundenspezifische Spindellösungen für Dreh-, Fräs- und Schleifmaschinen aus. „Dabei beschränken wir uns natürlich nicht nur auf Motorspindeln, die aus dem höchsten Leistungssegment der Werkzeugmaschinen nicht mehr wegzudenken sind“, sagt Dipl.-Ing. Claus-Peter Lehnert, Geschäftsführer der Weiss GmbH in Schweinfurt.

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Die Trends bei Motorspindeln sind laut Dipl.-Ing. Claus-Peter Lehnert, Geschäftsführer der Weiss GmbH in Schweinfurt, je nach Leistungsklassen und Applikationen unterschiedlich: „Allen gemeinsam ist aber der Gedanke an möglichst geringe Life-Cycle-Costs.“ Bild: Weiss Spindeltechnologie
Die Trends bei Motorspindeln sind laut Dipl.-Ing. Claus-Peter Lehnert, Geschäftsführer der Weiss GmbH in Schweinfurt, je nach Leistungsklassen und Applikationen unterschiedlich: „Allen gemeinsam ist aber der Gedanke an möglichst geringe Life-Cycle-Costs.“ Bild: Weiss Spindeltechnologie
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Trends bei Motorspindeln sind je nach Leistungsklassen und Applikationen unterschiedlich. „Allen gemeinsam ist aber der Gedanke an möglichst geringe Life-Cycle-Costs“, sagt Lehnert. Um dies zu erreichen, stehe im Hochleistungsbereich die Erhöhung der Leistungsfähigkeit und Produktivität der Werkzeugmaschinen im Vordergrund: „Dafür entwickeln wir – wie schon erwähnt – innovative Motorspindeln.“ Im unteren bis mittleren Leistungsbereich liegen die Schwerpunkte Lehnert zufolge etwas anders: „Neben den Forderungen nach Leistung, Drehzahl, Drehmoment und Bearbeitungsqualität wiegen der Preis und weitere wirtschaftliche Faktoren relativ schwer. Entsprechend gilt es auch hier, innovativ zu sein und alle möglichen Kostenvorteile schon bei der Konstruktion zu berücksichtigen.“

Spezialist für hochpräzise Motorspindeleinheiten

Die Weiss Spindeltechnologie GmbH – eine Tochter der Siemens AG – mit Sitz in Schweinfurt ist Spezialist für die Entwicklung und Produktion von hochpräzisen Motorspindeleinheiten. Das Unternehmen liefert ein Spektrum an standardisierten sowie individuellen Lösungen und realisiert deren Einbettung in mechatronische Gesamtsysteme. Seit 2003 ist die Weiss GmbH eine hundertprozentige Tochter der Siemens AG im Bereich Automation & Drives. Mit rund 280 Mitarbeitern behauptet die Weiss GmbH dank technischer Innovationen im Segment der Motorspindeln einen Spitzenplatz.

Unter der Bezeichnung GSS (Global Spindle Solutions) bietet Weiss weltweit ein umfassendes Spindelprogramm aus einer Hand. Es besteht aus standardisierten Katalogspindeln, vordefinierten Vorzugsbaureihen und individuellen Kundenkonstruktionen für die Anwendungsbereiche Drehen, Fräsen, Schleifen und Sonderanwendungen.

Schon vor zwei Jahren vermeldete die Weiss Spindeltechnologie GmbH in Schweinfurt neue Rekorde: So hatte Weiss gleich fünf Top-Highlights, die das Unternehmen auf der EMO 2005 in Hannover ausstellte. Ein Thema war die aktive Dämpfung zur Ratterunterdrückung.

Aktive Fettnachschmierung steigert auch die Leistung

Ebenfalls viel Beachtung fand das Thema der aktiven Fett-Nachschmierung. Dort präsentierte das Unternehmen gleich zwei Lösungsvarianten, bei denen nicht nur die Lager-Lebensdauer deutlich erhöht werden konnte, sondern auch die Leistung und Qualität positiv im Sinne einer deutlichen Produktivitätssteigerung wirkten. Auch im Volumenfräsen definiert Weiss mit seinen vorgestellten Spindellösungen den Stand der Technik. Bei Motorspindeln mit 30 000 min– 1 und 100 kW oder 22 000 min – 1 und 130 kW öffnen sich für den Maschinenbau Möglichkeiten, die von vielen lange gefordert, vom Spindelbau bislang aber noch nicht erreicht wurden.

Für Lehnert, ist die EMO ein Muss: „Die EMO ist als Weltmesse der Metallbearbeitung besonders wichtig für uns, da wir dort einen großen Teil unserer Kunden treffen. Jeder, der in der Oberliga dieser Branche mitspielen will, stellt dort auch aus.“ Auf der Messe könne man sowohl bestehenden Kunden als auch potenziellen Neukunden das umfangreiche Produktportfolio mit neuesten Entwicklungen vorführen.

„Übrigens, wir stellen dieses Jahr zum ersten Mal mit einem eigenen Bereich auf dem Stand unseres Mutterkonzerns Siemens A&D aus“, merkt Lehnert an. „Dadurch finden sicher noch mehr Besucher den Weg zu uns, sodass sich unser Bekanntheitsgrad – als Innovationsführer der Spindelbranche – weiter erhöht.“

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