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Rotorblattfertigung Germanischer Lloyd zertifiziert LAP für die optische Projektion

| Redakteur: Jürgen Schreier

Bessere Qualität, geringere Kosten, höhere Genauigkeit, Zeitersparnis und mehr Einfachheit: Das ist jetzt auch bei der Fertigung von Rotorblättern Realität. Die LAP GmbH Laser Applikationen hat dazu ihre Projektionstechnik vom Flugzeugbau in die Windturbinenproduktion übertragen.

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Immense Arbeitserleichterung: Die Projektion zeigt die Form im Maßstab eins zu eins an. Der nächste Zuschnitt wird präzise innerhalb des projizierten Umrisses abgelegt. Bild: LAP
Immense Arbeitserleichterung: Die Projektion zeigt die Form im Maßstab eins zu eins an. Der nächste Zuschnitt wird präzise innerhalb des projizierten Umrisses abgelegt. Bild: LAP
( Archiv: Vogel Business Media )

Herausgekommen ist dabei das neue Lasersystem Composite Pro, die digitale Laserschablone für Verbundwerkstoffe. Dieses Verfahren ist als erstes optisches Projektionssystem in der Herstellung von Windenergieanlagen vom Germanischen Lloyd zertifiziert worden. LAP wird sein neues Produkt auf der Fachmesse Husum Windenergy 2010 (21. bis 25. September) vorsgrellen

Vertriebsleiter Axel Rieckmann: „Der Germanische Lloyd hat ausschließlich LAP Laser zertifiziert. Das ist für uns eine große Auszeichnung, die von den Kunden bereits gewürdigt wird. Für sie bedeutet unsere Projektionstechnologie mehr Sicherheit im Prozess bei gleichzeitiger Kostenersparnis. Wenn uns eine der weltweit führenden technischen Überwachungsgesellschaften für solche Argumente auch noch Brief und Siegel gibt, fühlen wir uns in unserer Produktstrategie natürlich bestärkt.“

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Unhandliche Schablonen und umständliches Einmessen sind passé

Ähnlich wie beim Flugzeugbau besitzen kohlenstoffverstärkte Kunststoffe in der Rotorblattfertigung eine große Bedeutung. Sie sind insbesondere durch ihr geringes Gewicht attraktiv. Beim Aufbau von Karbonfaserteilen projizieren die Systeme von LAP die Lage der einzelnen Kohlefasermatten mit Laserstrahlen.

Das spart Zeit und Geld, da das Ausrichten der Teile mit unhandlichen Schablonen und das umständliche manuelle Einmessen entfallen. Außerdem wird die korrekte Lage der Kohlefaserlagen in der gekrümmten Gießform während der Herstellung mit Hilfe der Laserprojektion überprüft. So lassen sich Fehler in der Produktion schon frühzeitig ausschließen und Einsparungen von bis zu 100 Prozent realisieren.

Arbeiten im Team: optimierte Arbeitsabläufe und beschleunigte Fertigung

Für Rotorblätter mit einer Länge von bis zu 65 Metern hat LAP das „Multi-Head“ System: Mehrere Projektoren, deren Arbeitsbereiche überlappen, überspannen die gesamte Länge der Flügel. Aufgrund der Präzision im Millimeterbereich und der hohen Reproduzierbarkeit gewährleisten sie, dass alle Teile präzise an ihrer Sollposition aufgelegt werden können.

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