Initiative Massiver Leichtbau Gewichtseinsparung bei leichten Nutzfahrzeugen im Fokus der Forschung

Redakteur: Jürgen Schreier

Die Initiative Massiver Leichtbau präsentiert sich auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) Pkw in Frankfurt am Main vom 15. bis 18. September. An Stand J16 in Halle 4.1 kann der Messebesucher sich auf den Stand der Forschung bringen und Kontakte knüpfen. Einige Partner der Initiative treten mit ihren Unternehmen auch als Einzelaussteller auf und stehen für Fragen zur Verfügung.

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Dr.-Ing. Hans-Willi Raedt, Sprecher des Konsortiums: „Mit der Initiative Massiver Leichtbau zeigen wir, dass die Zusammenarbeit zwischen Massivumformern und Stahlherstellern neue Synergien hervorbringt. Kostengünstige hochfeste Stähle mit schlanken, sicheren Produktionsprozessen über die gesamten Verarbeitungsstufen eröffnen handfeste Wettbewerbsvorteile zu konkurrierenden Fertigungsverfahren und Werkstoffen.“
Dr.-Ing. Hans-Willi Raedt, Sprecher des Konsortiums: „Mit der Initiative Massiver Leichtbau zeigen wir, dass die Zusammenarbeit zwischen Massivumformern und Stahlherstellern neue Synergien hervorbringt. Kostengünstige hochfeste Stähle mit schlanken, sicheren Produktionsprozessen über die gesamten Verarbeitungsstufen eröffnen handfeste Wettbewerbsvorteile zu konkurrierenden Fertigungsverfahren und Werkstoffen.“
(Bild: Industrieverband Massivumformung)

Große Resonanz findet aktuell das Projekt „Phase II Leichtes Nutzfahrzeug“ der Initiative Massiver Leichtbau: Seit Anfang 2015 arbeiten bei diesem Vorhaben mittlerweile 28 Unternehmen zusammen. Dazu gehören unter Federführung des Industrieverbands Massivumformung 17 Unternehmen der Massivumformung, zehn Firmen der Stahlindustrie (Langprodukte-Hersteller) sowie ein Ingenieurdienstleister. Zwei Studien untersuchen das Leichtbau-Potenzial eines leichten Nutzfahrzeugs (mit 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht).

Zusammenarbeit von Massivumformern und Stahlherstellern bringt neue Synergien hervor

Sie schließen an die äußerst erfolgreiche Potenzialstudie „Massiver Leichtbau Phase I Pkw“ von 2013/2014 an. In dieser wurde als zentrales Ergebnis eine mögliche Gewichtseinsparung von 42 kg in Antriebsstrang und Fahrwerk eines Pkw ermittelt, was zugleich mit einer deutlichen Minderung des CO2-Ausstoßes verbunden wäre. Die erarbeiteten Ergebnisse werden auch zukünftig gemeinsam mit den Konstrukteuren und Entwicklern bei den OEM auf Umsetzung geprüft.

Ziel der Phase II ist, durch eine konzertierte Aktion von Massivumformern und Stahlherstellern die Einsatzmöglichkeiten massivumgeformter Bauteile für den Leichtbau in einem leichten Nutzfahrzeug aufzuzeigen. „Für die Massivumformung greift die Branche größtenteils auf Zulieferer zurück. Weiterentwicklungen und Innovationen sind aber schwierig, weil eine Vielzahl an Partnern in der Zulieferkette vom Stahl bis zur Komponente beteiligt ist. Mit der Initiative Massiver Leichtbau zeigen wir, dass die Zusammenarbeit zwischen Massivumformern und Stahlherstellern neue Synergien hervorbringt: Kostengünstige hochfeste Stähle mit schlanken, sicheren Produktionsprozessen über die gesamten Verarbeitungsstufen eröffnen handfeste Wettbewerbsvorteile zu konkurrierenden Fertigungsverfahren und Werkstoffen“, erläutert Dr.-Ing. Hans-Willi Raedt, Sprecher des Konsortiums und Vice President Advanced Engineering der Hirschvogel Automotive Group. „Die erarbeiteten Ergebnisse haben ebenso eine große Relevanz und Übertragbarkeit auf ähnliche Pkw-Komponenten“.

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