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Gildemeister sammelt 210 Mio. Euro für weiteres Wachstum ein

| Redakteur: Stéphane Itasse

Die Gildemeister Aktiengesellschaft hat ihre Barbezugsrechtskapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen des am 12. September 2013 planmäßig beendeten Angebots wurden 99,6% der Bezugsrechte durch die Gildemeister-Aktionäre ausgeübt, wie der Werkzeugmaschinenbauer am Freitag in Bielefeld mitteilt.

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Gildemeister rüstet sich mit der jüngsten Kapitalerhöhung nicht nur für weiteres Wachstum, sondern vertieft auch die Partnerschaft mit Mori Seiki.
Gildemeister rüstet sich mit der jüngsten Kapitalerhöhung nicht nur für weiteres Wachstum, sondern vertieft auch die Partnerschaft mit Mori Seiki.
(Bild: Gildemeister)

Gildemeister plant nach eigenen Angaben, den Nettoemissionserlös in Höhe von rund 210 Mio. Euro überwiegend für die Umsetzung seiner Wachstumsstrategie zu verwenden – insbesondere für die weitere Erschließung des russischen Marktes durch den Bau eines Produktions- und Montagewerks in Ulyanovsk sowie den Aus- und Umbau eines Technologiezentrums in Moskau. Weitere Teile sollen zum Ausbau anderer Technologiezentren, der Modernisierung bestehender Produktionswerke, zur weiteren Entwicklung von Steuerungssoftware für Werkzeugmaschinen und für die allgemeine Geschäftsausweitung genutzt werden.

Darüber hinaus soll der eventuell noch verbleibende Teil des Nettoemissionserlöses aus der Ausgabe der neuen Aktien zur weiteren Stärkung der Eigenkapitalbasis verwendet werden. Der Kooperationspartner Mori Seiki Co., Ltd. hatte, wie angekündigt, seine Bezugsrechte vollständig ausgeübt, heißt es von Gildemeister. Die Transaktion hat Berenberg als Sole Lead Manager begleitet. Die Bezugsrechtskapitalerhöhung und die vorangegangene Sachkapitalerhöhung sind laut Mitteilung Teil des im März 2013 unterzeichneten Cooperation Agreements zwischen Gildemeister und Mori Seiki. Die Kooperation ermöglicht den Partnern, gemeinsam ihre Produktpalette weiterzuentwickeln und ihre Position im globalen Wettbewerb zu stärken.

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