AMB 2008 Gleitschleifen in neuer Dimension

Redakteur: Bernhard Kuttkat

Die Gleitschliffanlage Flow-Finisher von Rösler Oberflächentechnik zeichnet sich durch hohe Leistung, maximale Flexibilität, minimalen Platzbedarf und einfache Automatisierbarkeit aus. Der zum Patent angemeldete Flow-Finisher, kann für das Entgraten, Schleifen, Verrunden, Polieren, Reinigen und Entfetten von kleinen und flächigen bis hin zu größeren Werkstücken jeder Geometrie und aller Materialien eingesetzt werden.

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Deformationsempfindliche Werkstücke lassen sich mit dieser Anlagentechnik ebenfalls gut bearbeiten. Bei dieser Universal-Gleitschliffanlage werden Teile und Schleifkörper durch ein stabiles Band im Arbeitsbereich kontinuierlich umgewälzt. Wie erläutert wird, erfolgt die Anpassung auf die Bearbeitung unterschiedlicher Teile nur durch die Regulierung der Bandgeschwindigkeit sowie durch die Bestückung mit den jeweils ausgewählten Schleifkörpern. Dabei ermöglicht die variabel einstellbare Bandgeschwindigkeit sowohl eine sehr intensive als auch eine extrem schonende Bearbeitung der Teile, heißt es weiter.

Durch die fließende Bewegung lassen sich auch Werkstücke gleitschleifen, die aufgrund ihrer Empfindlichkeit in diesem Verfahren bisher nicht bearbeitet werden konnten, verspricht der Hersteller. Einen Beitrag dazu leisten auch mitlaufende Fächerteiler. Diese teilen den Arbeitsraum in Einzelkammern auf, so dass sich hochempfindliche Werkstücke nicht gegenseitig berühren.

Schleifkörper lassen sich einfach und schnell wechseln

Ein weiterer Vorteil der neuen Gleitschliffanlage ist die Möglichkeit, Schleifkörper einfach und schnell zu wechseln. Durch Umkehr der Bearbeitungsrichtung werden Teile und Verfahrensmittel auf eine Separierstation abgegeben und dort zuverlässig getrennt. So wird eine Vermischung unterschiedlicher Teilechargen vermieden. Die Unterkornaussiebung entfernt gleichzeitig zu klein gewordene Schleifkörper automatisch aus dem Prozess.

Der Arbeitsraum der Gleitschliffanlage ist komplett einsehbar und Teilevermischungen sind ausgeschlossen. Weil vom Flow-Finisher keine Vibrationen oder Schwingungen ausgehen, kann er auch direkt neben empfindlichen Bearbeitungsmaschinen aufgestellt und für eine automatische Werkstückeingabe mit diesen verkettet werden. Eine Verknüpfung mit Nachbehandlungsanlagen wie Trockner ist ebenfalls möglich.

Rösler auf der AMB 2008: Halle 6, Stand E32.

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