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Oberflächentechnik

Graphen im Rolle-zu-Rolle-Verfahren

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Ziel: graphenbeschichtete Bauteile in Serienfertigung

Als Ergebnis des Projekts soll am Ende eine durchgängige Prozesskette zur Herstellung graphenbeschichteter Bauteile stehen. Diese reicht von der Simulation des CVD-Wachstums von Graphen über die kontinuierliche Abscheidung auf großflächige Metallsubstrate im Rolle-zu-Rolle-Verfahren bis zum Transfer des abgeschiedenen Materials auf Polymerfolien und zur Integration der Folien in Kunststoffkomponenten durch Spritzgieß- und Heißprägeverfahren. Die Entwicklungen zum letzten Prozessschritt werden mithilfe des Kunststoff-Instituts Lüdenscheid durchgeführt.

Die Leistungsfähigkeit der neuen Prozesskette soll abschließend anhand ausgewählter Prototypen, einer Folientastatur sowie Tageslichtsensoren, Photodetektoren und Symbolbeleuchtungselementen auf Folie, validiert werden. Besonders interessiert an hochleistungsfähiger Elektronik aus 2D-Materialien ist die Automobilindustrie, die diese in Schaltern mit transparenten Leiterbahnen, Symbolbeleuchtung oder Tageslichtsensoren einsetzen könnte. Aber auch in der Energieerzeugung und -speicherung sowie in der Medizintechnik finden sich Anwendungsfelder für graphenbeschichtete Folien und Bauteile.

HEA-2D wird durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014-2020 gefördert. Partner im Forschungsprojekt:

  • Aixtron SE, Herzogenrath (Konsortialführung)
  • Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT, Aachen
  • Universität Siegen
  • Universität Duisburg-Essen
  • Coatema Coating Machinery, Dormagen
  • Kunststoff-Institut für mittelständische Wirtschaft NRW (K.I.M.W), Lüdenscheid

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