3D-Drucker Großer 3D-Drucker für den Hausgebrauch über Crowdfunding finanziert

Autor / Redakteur: Stefanie Michel / Stefanie Michel

Das Startup re:3D aus Austin (USA) hat im Januar einen großformatigen 3D-Drucker vorgestellt, der sich dafür eignen soll, zu Hause eigene Designideen umzusetzen. Finanzielle Unterstützung erhält das Projekt über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter.

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Mit dem großformatigen 3D-Drucker Gigabot 3D lassen sich Modelle mit einem Volumen von 216.000 cm³ in einem Druckvorgang erzeugen.
Mit dem großformatigen 3D-Drucker Gigabot 3D lassen sich Modelle mit einem Volumen von 216.000 cm³ in einem Druckvorgang erzeugen.
(Bild: re:3D)

Mit einem Druckvolumen von 600 mm × 600 mm × 600 mm ist der Gigabot 3D deutlich größer als andere 3D-Drucker, die für den Hausgebrauch angeboten werden. So kann beispielsweise der auf bei Amazon angebotene Fabbster Bauteile bis zu einer Größe von maximal 380 mm in der Diagonale herstellen, der Replicator 2X von Makerbot fertigt nur Gegenstände bis 246 mm × 152 mm × 155 mm in einem Stück.

Der 3D-Drucker Gigabot 3D besteht aus einem robusten Aluminiumrahmen, kann mit einer Auflösung bis zu 100 µm drucken und verarbeitet PLA- und ABS-Filamente. Durch die offene Bauweise sei der einfache Zugang zum gedruckten Objekt immer gewährleistet, so das Unternehmen.

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Ursprünglich wurde der 3D-Drucker für Entwicklungsländer konzipiert, doch das Startup-Unternehmen sah dafür genug Potenzial, ihn auch in der privaten Werkstatt oder auch in Kleinunternehmen einzusetzen. Nach eigenen Angaben ist kein 3D-Drucker auf dem Markt, der solch große Modelle in einem Druckvorgang erzeugen könne. Über eine noch laufende Kampagne auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter hatte sich re:3D ein Finanzierungsziel von 40.000 US-Dollar gesetzt, das schnell erreicht war. Bisher liegt die Unterstützung bereits bei über 100.000 Dollar und die Kampagne läuft noch bis Mai 2013.

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