Motek 2008 Guédon stellt Mini-Gebläse mit hoher Ansaugleistung vor

Redakteur: Frank Fladerer

Ein besonderes Leichtgewicht präsentiert der Vakuumspezialist Guédon auf der Motek 2008 mit seinem Mini-Gebläse. Das kleinste Modell wiegt nur 70 g und erreicht nach Herstellerangaben bei niedrigem Druckluftverbrauch die gleiche Ansaugleistung wie ein elektrisches Gebläse mit 32 kg. Das größte Modell der Serie wiegt 3 kg und erreicht höhere Ansaugleistungen als elektrische Gebläse mit mehr als 100 kg Gewicht, so der Hersteller.

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Leicht und leistungsstark: Das Minigebläse von Guédon ermöglicht durch seinen Ausgleich von Falschluft ein schnelles und sicheres Handling von porösen Produkten. Bild: Guédon
Leicht und leistungsstark: Das Minigebläse von Guédon ermöglicht durch seinen Ausgleich von Falschluft ein schnelles und sicheres Handling von porösen Produkten. Bild: Guédon
( Archiv: Vogel Business Media )

Zielsetzung bei der Produktentwicklung war es laut Geschäftsführer Patrick Guédon, ein Vakuumgebläse zu konstruieren, das den Anforderungen der Automation gerecht wird. Bei niedrigem Druckluftverbrauch und einer Ansaugmenge von bis zu 2400 m³/h verfügt das Mini-Gebläse über einen hohen Wirkungsgrad. Reduzierte Energiekosten sind die Folge.

Ein weiterer Pluspunkt in der Kostenbilanz: Weil es über keine beweglichen Teile verfügt, ist das Vakuum-Gebläse nicht nur leicht zu reinigen, sondern wartungsfrei. Durch sein geringes Gewicht lässt sich das Mini-Gebläse zudem nah am Greifer montieren. Daraus resultierende kurze Evakuierungswege in Verbindung mit der hohen Ansaugleistung sollen ein schnelles, zuverlässiges Greifen ermöglichen. Das Mini-Gebläse ist aufgrund eines sehr guten Ausgleichs von Falschluft insbesondere für das Handling poröser Werkstücke und Produkte wie Kartonagen, Textilien oder auch Backwaren geeignet.

Erfolgreich eingesetzt wurde das Vakuumgebläse beispielsweise von dem Maschinenhersteller Pulsotronic Anlagentechnik aus Niederdorf bei Chemnitz für den Bau einer Förderanlage für bekörnte Brötchen. „In Kombination mit einem weichen Balgensauger aus lebensmittelechtem Silikon, der durch seine federnden Eigenschaften ideal für die Handhabung unebener Oberflächen geeignet ist, wird ein schonendes und zuverlässiges Greifen der Brötchen garantiert“, erklärt Pulsotronic-Betriebsleiter Matthias Kutz.

Besondere Anforderungen an die Vakuum-Technik stellt auch der Produktionsprozess in der Solarindustrie. „Eine Herausforderung“, so Patrick Guédon, „ist hier das Handling sehr dünner Werkstücke in Verbindung mit kürzesten Taktzeiten.“

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