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Hannover-Messe 2014 Gut gestimmt von weit her angereist

| Redakteur: Frank Jablonski

Als Exportmesse gestartet, ist die Hannover-Messe heute mehr den je internationaler Dreh- und Angelpunkt für Geschäfte. Das Partnerlandkonzept ist Ausdruck der Internationalität der Messe.

Firmen zum Thema

In guten Händen liegen die Beziehungen zwischen den türkischen Maschinenbauern und den deutschen Partnern: „Türkische Firmen sind wieder eine der größten Ausstellergruppen auf der diesjährigen Hannover Messe“, sagt Sevda Kayhan Yilmaz, Vorstandsmitglied der Union türkischer Maschinenexporteuere (MAIB). Links Ferdi Murat Gül vom MAIB, rechts Handelsattaché M. Kudret Ceran.
In guten Händen liegen die Beziehungen zwischen den türkischen Maschinenbauern und den deutschen Partnern: „Türkische Firmen sind wieder eine der größten Ausstellergruppen auf der diesjährigen Hannover Messe“, sagt Sevda Kayhan Yilmaz, Vorstandsmitglied der Union türkischer Maschinenexporteuere (MAIB). Links Ferdi Murat Gül vom MAIB, rechts Handelsattaché M. Kudret Ceran.
(Bild: Jablonski)

Mit Gemeinschaftsständen, 270 ausstellenden Unternehmen, Seminaren und Workshops zeigt das Partnerland Holland, was es kann. Doch auch ehemalige (oder zukünftige) Partnerländer nutzen die Plattform für ihre Geschäfte.

Am besten scheint das Konzept bei den chinesischen Ausstellern funktioniert zu haben. Sie bilden in diesem Jahr die größte ausländische Ausstellergruppe. Delegationen wie die der Vogel Business Media China, die mit hochrangigen Unternehmensrepräsentanten angereist sind, ergänzen den Austausch über die Grenzen hinweg. Auch Vertreter der amerikanischen Industrie nutzen die Messe, um die transatlantischen Handelsbeziehungen voranzubringen.

Hier steht das Handelsabkommen TTIP im Zentrum der Gespräche. Jay Timmons beispielsweise, President und CEO der großen National Association of Manufacturers aus den USA, ist zuversichtlich, dass das Abkommen mit den Europäern bis zur Mitte des kommenden Jahres zustande kommt.

Aktive türkische Präsenz

Eine der größten Ausstellergruppen bilden türkische Unternehmen. „Deutschland bleibt der wichtigste Handelspartner für die türkische Maschinenbauindustrie. Für 5,5 Mrd. Dollar hat die Türkei im Jahr 2013 Maschinen und Maschinenteile aus Deutschland gekauft“, erklärt Sevda Kayhan Yilmaz, Vorstandsmitglied und Deutschland-Koordinatorin der Union der türkischen Maschinenbauexporteure.

Auch umgekehrt sei der deutsche Markt größter Abnehmer für die türkische Maschinenindustrie. Von den 14 Mrd. Dollar, die vom Bosporus weltweit umgesetzt wurden, wurden über zwei 2 Mrd. Dollar in Deutschland verdient.

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