Automatisiertes Sägen Halb- oder vollautomatisch mit Zeitsparfaktor sägen

Redakteur: Peter Königsreuther

Bomar setzt bei seinem Intec-2019-Auftritt unter anderem auf zwei Bandsägetypen, die das Werkstattleben vereinfachen sollen.

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Bomar stellt auf der Intec 2019 die Bandsäge Proficut 257.230 GANC vor. Nach Vorgabe der Schnittmengen mit unterschiedlichen Längen der Werkstücke erfolgt das Sägen vollautomatisch, sagt Bomar. Im Automatikbetrieb sind außerdem Gehrungsschnitte bis 45° machbar.
Bomar stellt auf der Intec 2019 die Bandsäge Proficut 257.230 GANC vor. Nach Vorgabe der Schnittmengen mit unterschiedlichen Längen der Werkstücke erfolgt das Sägen vollautomatisch, sagt Bomar. Im Automatikbetrieb sind außerdem Gehrungsschnitte bis 45° machbar.
(Bild: Bomar)

Mit von der Partie ist etwa der Sägeautomat Proficut 275.230 GANC. Diese Bandsäge mit NC-Steuerung ist laut Hersteller für das Trennen von Profilen sowie Vollmaterialen mit eher kleineren Durchmessern auf hohem Sicherheitsniveau konzipiert und bietet außerdem bestmögliche Wartungseigenschaften. Als Hauptvorteil nennt Bomar die Möglichkeit verschiedene Stückzahlen eines Materials mit unterschiedlichen Ausgangslängen vorprogrammieren zu können. Seien die Längen eingegeben, was bequem über das Display der Steuerung erfolgen könne, starte der Rest komplett automatisch wobei die maximale Vorschublänge 500 mm beträgt.

USB-Schnittstelle für die Datenübertragung

Der auf linearen Führungen gelagerte Vorschubspannstock wird beidseitig geöffnet, wodurch bei unebenem Material Kollisionen vermieden werden, heißt es. Zur Steuerung im Dialog genüge das 4-zeilige, beleuchtete Display. Die Proficut-Gehrungsbandsäge ist außerdem mit einer USB-Schnittstelle ausgestattet, so dass sich beispielsweise die mit der sawmanager-Software generierten Zuschnittsdaten direkt an die Steuerung der Säge übertragen lassen. Außerdem lässt sie auch während eines Sägevorgangs programmieren lassen, was Zeit spart.

Getrennt mögliche Funktionssteuerung spart Zeit

Im Automatik-Modus sind Gehrungsschnitte bis zu 45° möglich, im halbautomatischen Modus bis maximal 60°, informiert Bomar. Beim Umschalten des Säge vom Automatikmodus in die manuelle Betriebsart könnten alle Funktionen der Anlage getrennt gesteuert werden. Hydraulisch angetrieben wird das Zuführen und Spannen des Materials sowie der Schnittvorschub des Sägearms. Der aus Grauguss bestehende Sägearm trage in Kombination mit einer exakten Hartmetallführung des 27 mm hohen Sägebandes zu einer guten Schwingungsdämpfung und somit hohen Schnittgenauigkeit bei.

Auch gebündelte Werkstücke werden auf Maß gesägt

Die Maschine ist laut Herstellerangaben für eine Antriebsleistung von 1,1 / 1,5 kW und für eine Bandgeschwindigkeit von 40 bis 80 m/min ausgelegt. Es lassen sich Rohre bis zu einem Durchmesser von 230 mm sowie Vierkantprofile von maximal 275 mm × 180 mm, 250 mm × 230 mm und 230 mm × 230 mm bearbeiten. Der kleinste zu sägende Durchmesser betrage 5 mm. Auch Bündel mit den Maßen 270 mm × 160 mm können mittels eines optional erhältlichen Bündelspanners hydraulisch gespannt und gesägt werden. Mit maximal 2180 kg darf die Säge werkstückmäßig belastet werden. Das kürzeste Reststück ist 180 mm lang. Sie Säge selbst wiegt knapp 500 kg.

Der robuste Werkstatt-Halbautomat fürs Sägen

Mit der Ergonomic 320.258 DGH der metallverarbeitenden Industrie eine universelle halbautomatische Doppelgehrungs-Bandsäge mit einem robusten Sägearm. Im Bereich von - 45° bis 0° sowie von 90° bis 60° lassen sich exakte Gehrungsschnitte durchführen. Der beidseitig drehbare Säge-rahmen mit Beibehaltung einer konstanten Position des gespannten Materials und der robuste Hauptspannstock sind die Voraussetzungen für eine vielseitige Verwendung der Bandsäge. Das Sägeband, wählbar mit einer Höhe von 25 oder 27 mm, wird standardmäßig durch einen industriellen Antrieb mit Frequenzumrichter und Getriebe mit Schrägverzahnung im Ölbad angetrieben. Die Geschwindigkeit des Sägebandes ist stufenlos im Bereich von 20 bis 120 m/min regelbar.

 

Drehbar gelagerter Sägetisch

Ihr Grauguss-Sägerahmen und ebenso eine Hartmetallführung, minimieren Vibrationen und erhöhen die Sägepräzision. Auch sie hat Bürsten, die Späne vom Sägeband im Betrieb abstreifen. Zum Auffangen der Späne dient eine Wanne mit Abtropfsieb. Die Bandsäge wird mit einfachen Bedienungselementen, die auf dem Bedienpult übersichtlich angeordnet sind, gesteuert. So lässt sich unter anderem über einen Drehregler und einen hydraulischen Zylinder der Sägerahmenvorschub regeln. Ebenfalls wird die Materialspannung hydraulisch gesteuert. Der Sägerahmen wird manuell gedreht. Dieser ist auf einer Drehkonsole installiert, die mit einer numerischen Winkelskala versehen ist. Auch der Vorschub des Materials wird vom Bedienungspersonal manuell gesteuert.

Auch hier gibt's die getrennte Steuerung im Manuellbetrieb

Der vollständige Schnittzyklus wird mit Betätigung der Taste ’Start’ aktiviert. Nach Schnittende erfolgt automatisch die Abschaltung und der Sägerahmen nimmt die obere Einstellungsposition ein. Das gleiche geschieht im Falle einer Sägebandentspannung oder eines eventuellen Sägebandbruchs. Durch Umschalten der Anlage in die manuelle Betriebsart ist es möglich, sämtliche Funktionen der Anlage getrennt zu steuern.

Die Ergonomic 320.258 DGH ist für eine Antriebsleistung von 1,5 kW ausgelegt. Es lassen sich Rohre bis zu einem Durchmesser von 258 mm sowie Vierkantprofile von maximal 320 mm × 100 mm, 275 mm × 250 mm und 250 mm × 250 mm trennen. Auch bei dieser Säge ist der kleinste bearbeitbare Durchmesser 5 mm, die Ladehöhe fürs Material misst 760 mm und das kürzeste Reststück 20 mm. MM

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