China Market Insider Handel mit China? Diese 6 Gesetze sollten Sie kennen

Autor / Redakteur: Henrik Bork / Melanie Krauß

Inspektionen, Zoll, Steuern, Verträge oder Währungsbestimmungen – wer mit chinesischen Geschäftspartnern handelt, sollte sich mit den dortigen Gesetzen auskennen. Wir geben einen Überblick.

Der Umtausch von Währung erfordert in China das öfteren viel Geduld.
Der Umtausch von Währung erfordert in China das öfteren viel Geduld.
(Bild: ©Eisenhans - stock.adobe.com)

Der Handel mit China wird für deutsche Unternehmen immer wichtiger. Es wird bisweilen diskutiert, ob dies vor allem als Chance oder Gefahr künftiger Abhängigkeit zu sehen ist. Eine Tatsache ist es allemal. Seit vergangenem Jahr ist die Volksrepublik der wichtigste Exportmarkt für Deutschland, noch vor den USA. Zählt man die Importe dazu, betrachtet man also den gesamten bilateralen Handel, dann ist China sogar schon seit fünf Jahren das wichtigste Partnerland Deutschlands. Und seit Februar 2021 hat China auch für die gesamte EU die USA als wichtigster Handelspartner überholt. Grund genug, einen Überblick über die wichtigsten Gesetze und Regeln zu geben, die beim Handel mit China zu beachten sind.

1. Import- und Exportgesetzgebung in China

Obwohl China seit langem der Welthandelsorganisation WTO beigetreten ist, gibt es eine Reihe von Besonderheiten zu beachten. Generell fallen Importe in China in die drei Kategorien: