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Hrsflow Heißkanaltechnik macht Motorsäge ergonomischer und schöner

| Redakteur: Peter Königsreuther

Ein leichter und zugleich stabiler, mithilfe der Gasinnendrucktechnik (GID) hergestellter Kunststoffgriffbügel für eine Kettensäge, belege den wirtschaftlichen Vorteil beim Einsatz der speziellen Flexflow-Technologie von Hrsflow.

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Die Flexflow-Heißkanaltechnologie von Hrsflow ist mit ihren servoelektrisch angetriebenen Verschlussnadeln, wie es heißt, ideal für das GID-Spritzgießen (Gas-Innendruck) eines hohlen Griffbügels für eine Kettensäge.
Die Flexflow-Heißkanaltechnologie von Hrsflow ist mit ihren servoelektrisch angetriebenen Verschlussnadeln, wie es heißt, ideal für das GID-Spritzgießen (Gas-Innendruck) eines hohlen Griffbügels für eine Kettensäge.
(Bild: Hrsflow)

Das servomotorisch angetriebene, und wie es heißt, feinfühlig regelbare Nadelverschlusssystem für Heißkanalsysteme namens Flexflow steuert und überwacht präzise den Schmelzefluss beim Füllvorgang in der Werkzeugkavität.

Der Griffbügel wird aus einem besonders schlagzähen, leicht fließenden PA6-GF30 (Polyamid mit 30 % Glasfaserbestandteil) hergestellt, so Hrsflow. Das Werkzeug dafür ist mit zwei Heißkanal-Nadelverschlussdüsen der MA-Serie von Hrsflow ausgestattet, die mit konischer Abdichtung arbeiten und für mittlere Schussgewichte ausgelegt sind. Für den hier verwendeten Kunststoff habe man das System außerdem optimiert.

Class-A-Optik trotz Glasfasern im Kunststoff

Während die Kunststoffschmelze durch die beiden Düsen eingespritzt wird, bietet der servoelektrische Antrieb der Düsennadeln – das Kennzeichen der Flexflow-Technologie – die Möglichkeit sowohl Hub und Geschwindigkeit als auch die Kraft für jede einzelne Nadel während der Öffnungs- und Schließphasen unabhängig voneinander zu steuern, um den optimalen Werkzeugfüllvorgang sicherzustellen.

Bei der GID-Technologie wird anschließend Stickstoff unter hohem Druck in die eingespritzte Schmelze injiziert, die dadurch an die Werkzeugwand gedrückt wird, erklärt Hrsflow. Durch die Kombination mit der Flexflow-Heißkanaltechnik vermeidet man Fließmarkierungen und andere Oberflächenfehlern, die sonst bei der Verarbeitung glasfaserverstärkter Thermoplaste auftreten können, betont das Unternehmen. So entsteht ein innen hohles und dadurch relativ leichtes, schwindungs- und verzugsarmes Sichtteil mit hoher Biegefestigkeit und schlierenfreier Class-A-Oberfläche.

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