Automobilzulieferer Hellas CEO Breidenbach verlässt das Unternehmen

Von Sven Prawitz

Nach der Übernahme durch Faurecia verliert Hella seinen Geschäftsführer. Rolf Breidenbach legt in wenigen Monaten vorzeitig sein Amt nieder.

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Rolf Breidenbach, 59, verlässt nach 18 Jahren als Vorsitzender der Geschäftsführung den Zulieferer Hella.
Rolf Breidenbach, 59, verlässt nach 18 Jahren als Vorsitzender der Geschäftsführung den Zulieferer Hella.
(Bild: Bernhard Huber/Hella)

Rolf Breidenbach legt zum 30. Juni 2022 vorzeitig sein Amt als CEO nieder und verlässt Hella. Darauf habe sich der Gesellschafterausschuss des Zulieferers mit dem Manager geeinigt, heißt es in einer Mitteilung von Freitag (4. Februar). Über eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger soll zeitnah entschieden werden. Breidenbach werde nach seinem Ausscheiden dem Faurecia-Hella-Konzern beratend zur Seite stehen.

Als im Herbst 2021 die Übernahme Hellas durch Faurecia verkündet wurde, betonte Patrick Koller mehrfach, wie gerne er weiterhin mit Breidenbach zusammenarbeiten würde. Der Hella-Chef zeigte sich reserviert und verwies auf die anstehende Integration der beiden Zulieferer.

Zur Person Rolf Breidenbach

Rolf Breidenbach, 59, trat im Januar 2004 als Vorsitzender der Geschäftsführung in das Familienunternehmen ein. Der promovierte Maschineningenieur war damit der erste familienfremde Manager an der Spitze des Unternehmens. Der Vorsitzende des Gesellschafterausschusses Carl-Peter Forster würdigt Breidenbachs Verdienste für das Unternehmen in den vergangenen 18 Jahren und spricht ihm seinen größtmöglichen Dank aus.

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