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HRSflow auf der Fakuma 2017 Herausforderungen bei Spritzgießen mit heißkanaligen Argumenten begegnen

Redakteur: Peter Königsreuther

Auf der 25. Fakuma setzt HRSflow auf seinem Stand 2217 in Halle A2, wie es heißt, die Schwerpunkte nicht nur auf die servoangetriebene FLEXflow-One-Heißkanal-Technik, die ohne zusätzliche Steuereinheit auskomme oder auf die neuen Düsenbaureihe der kompakten Full Compact Nozzles (Bild) mit ihrem über die Länge konstantem Außendurchmesser.

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Im Mittelpunkt des diesjährigen Fakuma-Messeauftritts von HRSflow stehen die neuen, Platz sparenden Full Compact Nozzles, die das Leben der Kunststoffverarbeiter erleichtern sollen.
Im Mittelpunkt des diesjährigen Fakuma-Messeauftritts von HRSflow stehen die neuen, Platz sparenden Full Compact Nozzles, die das Leben der Kunststoffverarbeiter erleichtern sollen.
(Bild: HRSflow)

Bei den zur K2016 erstmals vorgestellten, servomotorisch angetriebenen FLEXflow One Nadelverschlusssystemen für Heißkanaldüsen ersetzt ein einfach aufgebautes Treibermodul die sonst obligatorische Steuerungseinheit, wie der Fakuma-Aussteller HRSflow erklärt. In der aktuellen Ausführung sei dieses Modul mit einer Standardeinstellung vorgeladen, bei der die Düsennadel jeweils komplett auf und zu fährt. Mittels eines externen, zu diesem Zweck anschließbaren Smart Interface (ESI) lassen sich deren Hub und Geschwindigkeit anwendungsspezifisch einstellen, bei Bedarf auch mehrstufig. Pro System könnten damit bis zu 24 Verschlussnadeln einzeln programmiert werden. Nach dem Abspeichern dieser Parameter auf dem Treibermodul ist das System dann ohne Steuereinheit bereit für die Produktion konstant hochwertiger Formteile.

Servoantrieb mit Sicherheitsfaktor

Als zusätzlicher Sicherheitsfaktor, den man im Vergleich zu hydraulisch angetriebenen Systemen eingebaut hat, ist werksseitig ein maximales Drehmoment für den Servomotor vorgegeben, so HRSflow. Bei Erreichen dieses Wertes schaltet die Elektronik ab, um das Auftreten von Schäden am Heißkanalsystem ebenso wie am Werkzeug und damit lange, teure Produktionsausfälle zu verhindern. Zudem sind alle FLEXflow-One-Systeme mit einer Safety Interface Box (SIB) verbunden, die mit der Steuerung der Spritzgießmaschine kommuniziert, um die Arbeitssicherheit zu gewährleisten.

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