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Hannover Messe

Hermes Award rückt Spitzeninnovationen ins Rampenlicht

| Autor / Redakteur: Jürgen Schreier / Jürgen Schreier

Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, technisch-wissenschaftlicher Geschäftsführer des DFKI und Vorsitzender der Hermes-Award-Jury, bei der Verleihung des Hermes Award 2014.
Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, technisch-wissenschaftlicher Geschäftsführer des DFKI und Vorsitzender der Hermes-Award-Jury, bei der Verleihung des Hermes Award 2014. (Bild: Juergen Schmidt-Lohmann)

Alle Aussteller auf der Hannover Messe zeigen innovative Produkte. Doch einige schaffen es jedes Jahr, aus der Menge herauszuragen: die Nominierten und der Gewinner des Hermes Award. Seit mehr als zehn Jahren zeichnet die Messe hervorragende industrielle „Meilensteine“ mit dem begehrten Technologiepreis aus.

Zugegeben: Der Glam-Faktor ist bei der Oscar-Verleihung im kalifornischen Los Angeles noch ein bisschen größer als in der eher nüchtern-geschäftigen Messemetropole Hannover. Dennoch wehte SAG-Geschäftsführer Sven Behrend zumindest ein Hauch Hollywoodflair um die Nase, als er im Rahmen der feierlichen Eröffnung der Hannover-Messe 2014 aus den Händen von Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka den Hermes Award entgegennehmen. Über 2500 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien verfolgten im Congress Centrum Hannover die Verleihung des Awards, der schon mal gerne als „Oscar für Ingenieure“ bezeichnet wird. Mit einem PR-Paket im Wert von rund 100.000 Euro und weiteren Extras ist er obendrein einer der höchstdotierten Innovationspreise der Welt.

Der Hermes Award – ein Spiegel zukunftsweisender Technologietrends

(Film-)Sternchen wie in LA gab es in Hannover natürlich nicht, dafür aber jede Menge echter „Stars“ (am Rednerpult) - darunter BDI-Chef Ulrich Grillo, Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, in Personalunion Chef des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und Vorsitzender der Hermes-Jury – sowie allen voran Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, die mit ihrer Keynote sozusagen den Startschuss für die weltweit größte Industriemesse des Jahres 2014 gab. Auch Hollands Ministerpräsident Mark Rutte gab sich am Abend des 6. April in Hannover die Ehre. Man erinnert sich: Das Königreich der Niederlande war 2014 Partnerland der Hannover Messe.

Nicht nicht nur das Umfeld „stimmte“, auch die prämierte Technologie. Bei Ines der SAG GmbH aus dem hessischen Langen handelt es sich um ein intelligentes Verteilnetzmanagement, mit dem ein konventionelles Niederspannungsnetz schrittweise zu einem Smart Grid umgerüstet werden kann. „Die Transformation der Energiesysteme ist neben Industrie 4.0 das herausragende Thema der Hannover Messe 2014. Mit der nun ausgezeichneten Lösung leistet die SAG GmbH einen bedeutenden Beitrag zur Energiewende, da nun individuelle Visionen eines intelligenten Netzes realisiert werden können“, lobte Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG, im Rahmen der Award-Verleihung.

Vermehrt Bewerbungen rund um innovative Industrie-4.0-Technologien erwartet

Damit spiegelt auch der Hermes Award 2014 einen zukunftsträchtigen Technologietrend wider. Denn solche Trends aufzugreifen und sie gebührend ins Rampenlicht zu rücken, ist eine wesentliche Ausgabe des Hermes Award. „Im Jahr 2013 wurde Bosch Rexroth beispielsweise für eine Softwarelösung ausgezeichnet, die einen wichtigen Beitrag zur zunehmenden Vernetzung in der industriellen Produktion geleistet hat“, erläutert Messevorstand Dr. Jochen Köckler.

Auch für 2015 erwartet man vermehrt Bewerbungen rund um innovative Industrie-4.0-Technologien. Köckler weiter: „Die Erwartungen an dieses Thema sind hoch, die Welt schaut diesbezüglich sehr genau nach Deutschland. Der viel zitierte German Mittelstand ist an dieser Stelle ebenso gefordert wie Konzerne, sodass entsprechende Lösungen oder Anwendungen rund um Industrie 4.0 in die konkrete Anwendung gelangen.“ Der Hermes Award könne dabei ein wichtiger Schlüssel sein, „um für internationale Strahlkraft zu sorgen“, ist der Topmanager überzeugt.

Ergänzendes zum Thema
 
Neben dem technischen Innovationsgrad entscheidet die industrielle Bewährung

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