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Werkzeugmaschinen Hermle steigert 2014 den Konzernumsatz um 13 %

| Redakteur: Rüdiger Kroh

Erfolgreiches Geschäftsjahr bei der Hermle AG: Der Werkzeugmaschinenhersteller konnte im vergangenen Jahr seinen Umsatz um 13,4 % auf 346,8 Mio. Euro erhöhen.

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Blick in die neue Montagehalle von Hermle in Gosheim.
Blick in die neue Montagehalle von Hermle in Gosheim.
(Bild: Hermle)

Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG kann auf ein sehr gutes Geschäftsjahr 2014 zurückblicken. Wie der Werkzeugmaschinenhersteller mitteilte erhöhte sich der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 13,4 % auf 346,8 Mio. Euro (2013: 305,9 Mio. Euro). Das Wachstum habe sich zum Jahresende beschleunigt, da Hermle von der Abwertung des Euro profitiert habe und die Einschränkungen im Russlandgeschäft geringer ausgefallen seien als angenommen.

Jahresüberschuss verbesserte sich um 29 %

Im Inland erzielte das Unternehmen laut Angaben ein Umsatzplus von 21,8 % auf 147,7 Mio. Euro (2013: 121,3 Mio. Euro) und im Ausland von 7,9 % auf 199,1 Mio. Euro (2013: 184,6 Mio. Euro). Die Exportquote belief sich auf 57,4 % (2013: 60,3 %). Sowohl das Neumaschinengeschäft als auch der Servicebereich hätten sich in allen Kundensegmenten positiv entwickelt.

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Dank der kräftigen Umsatzsteigerung, der über das gesamte Jahr hinweg vollen Auslastung der Kapazitäten und sehr effizienter Prozesse verbesserte sich die Ertragslage stärker als das Geschäftsvolumen, heißt es weiter. Das Betriebsergebnis (EBIT) wuchs 2014 konzernweit um 27,7 % auf 79 Mio. Euro (2013: 61,9 Mio. Euro) und der Jahresüberschuss um 29,1 % auf 58,8 Mio. Euro (2013: 45,5 Mio. Euro). Daraus errechnet sich eine Netto-Umsatzrendite von 17,0 % (2013: 14,9 %).

Für 2015 moderater Umsatz- und Ergebnisrückgang erwartet

Der Auftragseingang hat sich 2014 nach der außerordentlich starken Vorjahresentwicklung erwartungsgemäß normalisiert, so Hermle. Konzernweit habe man neue Bestellungen im Wert von 332,5 Mio. Euro erhalten, 5,6 % weniger als 2013 (352,3 Mio. Euro), als umfangreiche Großaufträge aus dem Ausland eingegangen waren. Daher nahmen die Auslandsorders im Berichtsjahr um 12,8 % auf 192,4 Mio. Euro ab. Im Inland stieg der Bestelleingang dagegen um 6,5 % auf 140,1 Mio. Euro. Ende 2014 verfügte das Unternehmen nach eigenen Angaben über einen Auftragsbestand von 119,1 Mio. Euro (2013: 133,4 Mio. Euro).

Auf dieser Basis erwartet Hermle, dass sich auch der Geschäftsverlauf 2015 normalisiert. Aus heutiger Sicht werde der Konzernumsatz um einen mittleren einstelligen Prozentwert und das Ergebnis auslastungsbedingt entsprechend überproportional abnehmen. MM

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