Energieketten Hightech-Kabelführung erhöht Sicherheit im Weltraum

Autor / Redakteur: Dieter Bencer / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Ein mobiles, flexibel auf der Erde positionierbares Radarsystem soll für mehr Sicherheit im Weltraum sorgen. Für die Energieversorgung des Radarsystems wählten die Entwickler das Energiekettenprogramm Readychain von Igus, das auch in der Industrie verwendet wird.

Um das Risiko einer Kollision mit Weltraumschrott zu verhindern, liefert das mobile Radarsystem Gestra die entsprechenden Daten.
Um das Risiko einer Kollision mit Weltraumschrott zu verhindern, liefert das mobile Radarsystem Gestra die entsprechenden Daten.
(Bild: Andrea Höglinger-Mager)

Im Weltraum sind etwa 2.000 Satelliten positioniert. Hinzu kommen Hunderttausende Teile Weltraumschrott. In der Summe gehen Experten von etwa 8.000 Tonnen Material aus. Das Risiko von Kollisionen steigt damit zusehends. Um diese zu verhindern, sind kontinuierlich verlässliche Daten zur Lage der Körper im Weltraum notwendig – geliefert werden diese von Radarsystemen.

Das Unternehmen Alpinatec Technical Products in Köstendorf bei Salzburg (Österreich) war als Entwicklungspartner im Auftrag des Raumfahrtmanagements im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik (FHR) an der Entwicklung des Radarsystems Gestra beteiligt. Um das sehr genau arbeitende Positioniersystem über verschiedenste Medienleitungen in dem engen Bauraum sicher zu versorgen, wählten die Entwickler die Energieketten von Igus, weil diese laut Alpinatec besonders langlebig und leicht sind und die besonderen Vorgaben des Unternehmens erfüllten.