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Compamed 2009 Hightech-Produkte für die Medizintechnik

| Redakteur: Bernhard Kuttkat

Was neue Werkstoffe, Komponenten, Vorprodukte und Dienstleistungen zur Weiterentwicklung der Medizintechnik beitragen können, zeigt die Compamed 2009. Die Fachmesse für den Zuliefermarkt der medizintechnischen Fertigung öffnet vom 18. bis 20. November 2009 auf dem Düsseldorfer Messegelände seine Tore.

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Auf der vorherigen Veranstaltung nutzten 15 000 Messebesucher das umfangreiche Informationsangebot der rund 500 Aussteller. Bild: Messe Düsseldorf
Auf der vorherigen Veranstaltung nutzten 15 000 Messebesucher das umfangreiche Informationsangebot der rund 500 Aussteller. Bild: Messe Düsseldorf
( Archiv: Vogel Business Media )

Parallel zur Medica 2009, Weltforum der Medizin, findet vom 18. bis 20. November 2009 auf dem Düsseldorfer Messegelände in den Hallen 8a und 8b die Compamed 2009, international führende Fachmesse für den Zuliefermarkt, statt. „Wieder werden rund 500 Aussteller aus mehr als 30 Ländern ein breites Spektrum an neuen Materialien, Komponenten und Dienstleistungen bis hin zu kompletter Auftragsfertigung für die medizintechnische Industrie präsentieren“, rückt Wilhelm Niedergöker, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf GmbH, die Fachmesse ins rechte Licht.

Profil als Fachmesse für Medizintechnik geschärft

Das Messeangebot insgesamt umfasst Bauteile, Module und Komponenten, Antriebssysteme, Schläuche, Filter, Pumpen, Ventile, Ausrüstungen und Technologien für die Herstellung medizinischer Geräte ebenso wie Rohmaterialien, Klebstoffe, Be- und Verarbeitung, Testsysteme und Prüfdienste, Verpackung sowie Dienstleistungen. Auch komplexe Entwicklungen der Nano- und Mikrotechnik werden vorgestellt.

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Seit ihrem Start im Jahr 1992 unter dem Dach der Medica hat sich die Compamed rasant entwickelt und ihr Profil als eigenständige Fachmesse für eine spezielle Zielgruppe kontinuierlich geschärft. Im zurückliegenden Jahr nutzten rund 15 000 Besucher das Informationsangebot der Compamed. „Während die Medica von den medizinischen Anwendern wie Ärzten, Krankenhauspersonal und Physiotherapeuten besucht wird, sind Besucher der Compamed Entscheider aus Unternehmen der Medizintechnik-Industrie“, erläutert Niedergöker.

Laserbasierte Verfahren verbinden Kunststoffkomponenten mit anderen Bauteilen

Auf der Compamed können sich Besucher auch darüber informieren, wie sich mit laserbasierten Verfahren Kunststoffkomponenten mit anderen Bauteilen, zum Beispiel aus Metall oder Keramik, verbinden lassen. Auch die gerade in der Medizintechnik besonders wichtige Qualitätssicherung thematisieren die Aussteller aus verschiedenen Blickwinkeln.

So werden Verfahren vorgestellt für das Aufbringen von Identifikationskodes, was selbst auf transparenten Materialien nahezu unauffällig möglich ist. Dadurch ist ein guter Schutz vor Markenpiraterie und in der Folge minderwertigen Medizin- und Pharmazieprodukten gewährleistet. Die markierten Bauteile lassen sich lückenlos bis zum Datum ihrer Produktion zurückverfolgen.

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