JEC Europe 2012 Hochdruck-RTM-Verfahren profitiert von der Spritzgießtechnik

Redakteur: Kirsten Nähle

Für die Auslegung von Hochdruck-RTM-Anlagen setzt Krauss-Maffei beim Formenträger SFT-MX600 auf Komponenten der Spritzgießtechnik. Auf der Messe JEC Europe 2012 wird der Aussteller die Vorteile erläutern, die aus der Anwendung einer etablierten hochwertigen Technik für ein noch junges Verfahren resultieren.

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Für die Auslegung der Hochdruck-RTM-Anlagen werden bewährte Bauteile aus der Serienfertigung von Spritzgießmaschinen genutzt. (Bild: Krauss-Maffei)
Für die Auslegung der Hochdruck-RTM-Anlagen werden bewährte Bauteile aus der Serienfertigung von Spritzgießmaschinen genutzt. (Bild: Krauss-Maffei)

„Mit diesem Modularkonzept nutzen wir bewährte Bauteile aus der Serienfertigung von Spritzgießmaschinen“, berichtet Frank Peters, Geschäftsführer Reaktionstechnik bei der Krauss-Maffei Technologies GmbH, München. Die Gesamtanlage für das Hochdruck-RTM-Verfahren umfasst die Misch- und Dosiereinheit Rim-Star Thermo, den zentralen Formenträger und die Fräszelle Routing-Star.

Die Misch- und Dosiereinheit ist mit einer eigenentwickelten Pumpe für die Versorgung des Hochdruckmischkopfs ausgestattet. Dieser vermischt die Matrixwerkstoffkomponenten in Hochdrucktechnik, dosiert internes Trennmittel zu und bringt das Gemisch mit niedrigen Drücken in die Form. Bei CFK-Bauteilen erfolgt das anschließende Aushärten in einer Taktzeit unter 4 min.

Die Möglichkeit, CFK-Serienteile durch Hochdruckverarbeitung von hochreaktiven Harzen in kurzen Zykluszeiten herzustellen, erfüllt die Anforderungen der Automobilindustrie. Dies hätten jüngste Aufträge bestätigt, heißt es.

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