Spindelüberwachung Hochgenaue Messungen an der rotierenden Spindel

Autor / Redakteur: Theo Drechsel / Mag. Victoria Sonnenberg

„Die Spindel muss sich drehen“ – hinter dem schlichten Motto der Kptec-Gruppe steckt viel. Das Unternehmen repariert, überholt und prüft Bearbeitungsspindeln von Werkzeug­maschinen. Ziel ist es, die Ausfallzeiten beim Kunden so kurz wie möglich zu halten.

kptec repariert, überholt und prüft Bearbeitungsspindeln von Werkzeugmaschinen.
kptec repariert, überholt und prüft Bearbeitungsspindeln von Werkzeugmaschinen.
(Bild: kptec/Blum-Novotest)

Die Kptec-Gruppe aus Schorndorf bei Stuttgart ist aus der Kelch-Gruppe entstanden, einem Systemanbieter unter anderem für Werkzeugaufnahmen, Werkzeugeinstellgeräte, und Messtechnik. Unter dem Dach der Kptec-Gruppe arbeiten die Firmen kptec service als Spindelservice, kptec cryo als Dienstleister für Kryobehandlungen von Metall- und Kunststoffteilen sowie kptec precision parts als Lohnfertiger von Präzisionsteilen.

Letztere produziert komplette Spindelwellen und andere Teile wie Spindelgehäuse, Zugstangen oder Flansche und Deckel. Bei kptec precision parts ist der Name Programm – bei der Spindelfertigung werden Genauigkeiten bis zu einem Mikrometer im Rundlauf erreicht und komplexe Innenkonturen in den Wellen gefertigt. Ein wichtiger Aspekt im Bereich Spindelservice ist die Prüfung der Spindeln im eingebauten Zustand. „Wenn der Kunde feststellt, dass eine Maschine nicht mehr die gewohnte Präzision erreicht oder Oberflächen nicht in der geforderten Qualität bearbeitet werden, müssen wir zunächst einmal prüfen, wo das Problem liegt“, beschreibt Geschäftsführer Marco Popp das Vorgehen.