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MTI Mischtechnik Hochleistungs-Aspirator reagiert auf Änderungen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Mit Vent tec 2.0 stellt MTI Mischtechnik eine neue Generation seiner bewährten Hochleistungs-Aspirationen für Heiz/Kühlmischer-Kombinationen vor. Anders als herkömmliche Systeme regeln sie erstmals ihre Wirkung selbstständig in Abhängigkeit von den tatsächlichen Prozessparametern und sorgen so für konstante Verarbeitungsbedingungen in Kunststoff- und Chemieindustrie.

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Ven tec 2.0 funktioniert anders: die Hochleistungs-Aspirationen für Heiz-Kühlmischer-Kombinationen werden damit in ihrer Wirkung selbstständig in Abhängigkeit von den tatsächlichen Prozessparametern geregelt, wie es heißt. So ermöglichten sie gleichbleibend hohe Produktqualitäten beim Einsatz in der Kunststoff- und Chemieindustrie.
Ven tec 2.0 funktioniert anders: die Hochleistungs-Aspirationen für Heiz-Kühlmischer-Kombinationen werden damit in ihrer Wirkung selbstständig in Abhängigkeit von den tatsächlichen Prozessparametern geregelt, wie es heißt. So ermöglichten sie gleichbleibend hohe Produktqualitäten beim Einsatz in der Kunststoff- und Chemieindustrie.
(Bild: MIT Mischtechnik)

Die Regelung geschieht nach Aussage von MTI unabhängig von sich ändernden Prozess- und Umgebungseinflüssen. Die Hauptanwendungen der Ven-tec-2.0-Systeme sind laut MTI die Herstellung von Hart- und Weich-PVC-Dryblends, Naturfaser-Compounds (WPC/NFC/PPC) sowie thermische Verfahren, wo die Systeme des Typs Vent tec 2.0 dem Mischgut Feuchtigkeit entziehen und/oder flüchtige Bestandteile reduzieren. Die neue Aspirator-Generation ist in mehreren Baugrößen für alle Mischervolumina verfügbar und für nahezu alle ATEX-Umgebungen (bei Explosionsgefahr) und Mischerbauarten einsetzbar, wie es weiter heißt. Aufgrund ihrer autarken Steuerung ließen sie sich auch für Maschinen anderer Hersteller nachrüsten.

Bei jedem Wetter konstante Voraussetzungen

Bei Prozesstemperaturen deutlich über dem Siedepunkt von Wasser, können sogar geringe Feuchtigkeitsanteile den Prozessablauf stören, wie die MTI-Spezialisten anmerken. Das gelte insbesondere für PVC-Rezepturen, die hygroskopische Stabilisatorsysteme enthalten. Ohne eine leistungsstarke Aspiration entstehen oft massive Ablagerungen an allen Innenflächen von Heizmischern, den Wänden von Kühlmischern, in den Extrusionswerkzeugen und Kalibrierungen. Mögliche Folgen sind eine verminderte Mischgüte, Störungen am Extruder und Fehlstellen im Endprodukt. Vent-tec-Mischeraspirationen sollen die hier erforderliche, gleichbleibend hohe Entfeuchtungsleistung für konstante Ergebnisse aber einhalten können. Die Systeme gleichen Schwankungen in der Rohstofffeuchte und jahreszeitlich bedingte Auswirkungen auf die Verarbeitbarkeit des Mischgutes wirkungsvoll aus, wie es weiter heißt, und sorgen so für eine gleichmäßig hohe Dryblendqualität mit Endfeuchten bis unter 0,05 %.

Trocken, heißt mehr Ausstoß

Dem Verarbeiter bringe dieses hohe Leistungsspektrum gewisse Vorteile: So ermöglicht ein nahezu vollständig entfeuchtetes Dryblend hohe Ausstoßleistungen an den Nachfolgemaschinen. Weniger oder keine Ablagerungen minimieren den Aufwand für das Reinigen des Mischsystems und aller weiteren Maschinen, und eine konstant hohe Produktqualität senkt den Ausschuss. Alle drei Vorteile gemeinsam ermöglichen eine signifikante Senkung der Kosten, verlängerte Wartungsintervalle und führen damit zu einer deutlich höheren Verfügbarkeit der gesamten Produktionslinie.

Bei Änderungen flexibel

Bei bisher marktüblichen Aspirationen reagieren bei sich ändernden Verfahrensparameter nicht, denn diese schalten die Abluftsteuerung verfahrensabhängig ein und aus, und die Filterabreinigung erfolgt an fest vorgegebenen Schaltpunkten. Das bedingt typische Nachteile, wie nachlassende Luftleistung aufgrund zunehmender Filterverschmutzung, was zu Qualitätsunterschieden im Endprodukt führen kann, wie MTI erklärt Dem gegenüber erfassen die Vent-tec-2.0-Systeme kontinuierlich alle tatsächlichen Betriebszustände mit den maßgebenden Kenngrößen, wie die Temperaturen der Ansaugluft und im System, den Luftdruck, die Feuchte und maßgeblich auch den Volumenstrom der Aspirationsluft. Die Elektronik wertet diese Parameter fortlaufend aus und regelt darauf basierend die Aspiration unter Berücksichtigung des Filterzustands so, dass die Bedingungen im Durchlüftungsstrom konstant bleiben. Zudem zeigt das System einen beginnenden Verschleiß des Prozessfilters frühzeitig an und ermöglicht dadurch eine vorbeugende Wartung. So bleiben die Trocknungsleistung und damit die Produktqualität bei Einsatz der Vent-tec-2.0-Aspiratorsysteme stets gleichbleibend hoch.

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