ZVEI Hoffnung auf Ende des Abschwungs steigt in der Elektroindustrie

Redakteur: Jürgen Schreier

In der deutschen Elektroindustrie steigen die Hoffnungen auf ein Ende des Abschwungs. Wie der ZVEI in Frankfurt am Main mitteilte, sind die Auftragseingänge im März um 27% gegenüber Vorjahr zurückgegangen.

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Die Inlandsorders verminderten sich um 30%, die Auslandsaufträge um 25%. Das Minus betrifft so gut wie alle Fachbereiche. Bei der Medizintechnik gab es dagegen im Auslandsgeschäft und bei den Hausgeräten im Inlandsgeschäft ein Plus. Alles in allem sind die Rückgänge nicht mehr ganz so stark wie noch im Februar und Januar. In diesen Monaten hatten sie noch jeweils 37% gegenüber Vorjahr betragen. „Das gibt uns die Hoffnung, dass ein Ende der Talsohle endlich in Sicht kommt“, sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann.

Außerdem habe sich das Geschäftsklima in der Elektroindustrie, wenn auch auf sehr niedrigem Niveau, im April zum zweiten Mal in Folge leicht verbessert. Die aktuelle Lage werde noch schlechter beurteilt als im März, aber die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate hätten sich verbessert.

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