3D-Micromac Hohe Auftragseingänge für innovatives Lasersystem erwartet

Redakteur: Jürgen Schreier

Die 3D-Micromac AG, Chemnitz, hat ein neuartiges Lasersystem zur Rückseitenöffnung von PERC-Zellen für den PV-Bereich entwickelt. Durch die innovative On-the-Fly-Technologie sei es möglich, ein unschlagbares Kosten-Nutzen-Verhältnis zu erzielen. Deshalb rechnet der Hersteller mit zahlreichen Bestellungen.

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3D-Micromac hat ein hochproduktives Lasersystem zur Rückseitenöffnung von PERC-Zellen entwickelt und rechnet mit signifikanten Auftragseingängen.
3D-Micromac hat ein hochproduktives Lasersystem zur Rückseitenöffnung von PERC-Zellen entwickelt und rechnet mit signifikanten Auftragseingängen.
(Bild: 3D-Micromac)

Das hochproduktive Lasersystemvon 3D-Micromac ist modular mit beliebigen Laserquellentechnologien kombinierbar und erzielt eine typische Wirkungsgradsteigerung um bis zu einem Prozentpunkt. Mit dem Verkaufsstart des neuen Strukturierungssystems zur Öffnung von rückseitenpassivierten Zellen (PERC, Passivated Emitter Rear Contact) rechnet die 3D-Micromac AG mit signifikanten Auftragszuwächsen.

„On-the-Fly“-Technologie sorgt für überdurchschnittlich hohe Produktivität

PERC-Zellen sind Photovoltaik-Zellen aus kristallinem Silizium mit einer speziellen und optimierten Rückseitenpassivierung. Die Rückseite einer PERC-Zelle ist vollständig mit einem nichtleitfähigen, dielektrischen SiOx/SiN oder AlOx/SiN Layer beschichtet. Ziel ist es, diese Schicht mit Hilfe von Punkt- oder Linien-Pattern durch Laser zu öffnen ohne das darunter liegende Silizium zu beschädigen, um später eine Metallschicht zur Kontaktierung aufzubringen.

Dabei greift 3D-Micromac auf ihre - in anderen Anwendungsbereichen bereits langjährig bewährte - „On-the-Fly“-Technologie zurück, die eine überdurchschnittlich hohe Produktivität bei einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis garantiert.

Aufwendiges Handling der Zellen entfällt

Entscheidender produktiver Vorteil dabei ist, dass das aufwendige Handling und die einzelne Positionierung der Zellen entfallen. Diese werden nun auf einem Förderband unter der Laserquelle hindurch transportiert, was Stopps zur Ausrichtung überflüssig werden lässt. Die integrierte Optik kompensiert die Relativbewegung der Zellen automatisch und schreibt exakt das gewünschte Pattern in die empfindliche Zellenrückseite.

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