Ölfilter Hoher Reinheitsgrad des Schleiföls steigert Fertigungsqualität

Redakteur: Claudia Otto

Wer feinste Schleifergebnisse erhalten will, muss auch reinstes Schleiföl einsetzen. Das gilt auch fürs Werkzeugschleifen. Aus diesem Grund testet ein Werkzeugmaschinenbauer regelmäßig Filteranlagen, die das Öl von den feinen Schleifrückständen befreien sollen.

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Die neue Generation des Feinstfilters ist modular aufgebaut und beginnt bereits bei einer Kapazität von 60 l/min Volumenstrom. Bild: Knoll
Die neue Generation des Feinstfilters ist modular aufgebaut und beginnt bereits bei einer Kapazität von 60 l/min Volumenstrom. Bild: Knoll
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Weilheimer Familienunternehmen Michael Deckel fertigt die hochautomatisierten Flexus-Schleifzentren. Diese eignen sich speziell für das Schleifen von Wendeschneidplatten. Um beste Produktionsqualität zu erlangen, empfiehlt der Werkzeugmaschinenbauer die Kombination mit dem Feinstfilter Micro-Pur von Knoll Maschinenbau, Bad Saulgau. Dieser ist laut Hersteller in der Lage, das Schleiföl bis zu einem Reinheitsgrad von kleiner 3 µm zu filtern – ein Wert, der Mineralwasserqualität sehr nahe kommt, wie es heißt.

Ölfilter mit mehr Leistung

Der Maschinenhersteller Michael Deckel führt immer wieder Tests mit der wichtigen Anlagenperipherie durch. Dazu zählen auch Filteranlagen, die den Kühlschmierstoff – in den meisten Fällen Öl – von den feinen Schleifrückständen befreien. Nach der Entwicklung der ersten Flexus-Maschine vor knapp drei Jahren wurde an eine solche erstmals der ebenfalls neue Knoll-Feinstfilter Micro-Pur angeschlossen und getestet.

Im Rahmen eines Benchmarks wurden die Filterleistungen des Micro-Pur und andere Filteranlagen verglichen. Die Proben der Reinöle wurden laut Michael Deckel in drei verschiedenen Laboren untersucht. Jedes dieser unabhängigen Institute bestätigte dem Feinstfilter von Knoll ein Spitzenergebnis, welches kein anderer Filter erreichte.

Ölfilter filtert im Volumenstrom

Der Micro-Pur filtert im Vollstrom, für Knoll-Vertriebsleiter Wolfgang Neuburger ein wesentliches Kriterium, um einen gleichbleibenden Reinheitsgrad im niederen Mikrometerbereich zu erreichen. Der Filter erfüllt laut Neuburger die NAS-Klasse 7 (3 µm). Mit der NAS 1638 werden fünf Reinheitsklassen definiert und die Partikel in fünf Größenklassen differenziell gezählt.

Der Knoll-Filter hat aber noch weitere Stärken. Wilhelm Schröder, Eigentümer und Vorsitzender der Geschäftsführung der Feinmechanik Michael Deckel GmbH & Co. KG, ist zum Beispiel von der kompakten Bauart begeistert, die gut zu seinem Flexus-Schleifzentrum passt.

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