Ausgeschmiert!

Honen klappt ohne Kühlschmierstoff noch besser!

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Die Analyse der Ergebnisse

Es wurden direkt hintereinander zwei Versuchsreihen mit dem gleichen Werkzeug ohne KSS durchgeführt. Pro Versuchsreihe wurden fünf Werkstücke bearbeitet. Zwischen den einzelnen Bearbeitungen wurden die Honleisten nur mit einer Handbürste und Druckluft gereinigt. Die Stabilität der Prozesse zeigen die Fehlerbalken in den Diagrammen (Bild 4). Die Prozesskenngrößen und -ergebnisse verschlechtern sich trotz steigender Prozessanzahl nicht.

Bild 4: Prozesskennwerte und Arbeitsergebnisse beim Dornhonen ohne KSS. Trotz steigender Prozesszahl verschlechtern sich weder die Prozesskenngrößen noch die Bearbeitungsergebnisse.
Bild 4: Prozesskennwerte und Arbeitsergebnisse beim Dornhonen ohne KSS. Trotz steigender Prozesszahl verschlechtern sich weder die Prozesskenngrößen noch die Bearbeitungsergebnisse.
(Bild: TU Berlin)

Eine ausführliche Analyse, etwa zu den Auswirkungen auf den Werkzeugverschleiß oder in puncto eventueller thermischer Schäden der Werkstückrandzone, muss noch erfolgen. Auch wenn die bisherige Anzahl der Versuche sehr gering erscheint, zeigen die reproduzierbaren Ergebnisse das große Verbesserungspotenzial bei dieser Art des Dornhonens und ohne KSS. Eine Übertragung der Erkenntnisse auf andere Fertigungsverfahren erscheint deshalb sinnvoll.

* Dipl.-Ing. Sascha Zimmermann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb der Technischen Universität Berlin. Prof. Dr. h. c. Dr.-Ing. Eckart Uhlmann leitet das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK) sowie das Fachgebiet Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik an der TU Berlin.

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