Wartungsplaner importiert die Messergebnisse der Elektroprüfung im Prüfplaner

10.08.2017

Elektrische Anlagen und Geräte sind in jedem Büro oder Handwerksbetrieb zahlreich vorhanden – von Druckern und Lampen über Wasserkocher und Kaffeemaschinen bis zur Bohrmaschinen oder der Kabeltrommel.

Damit von ihnen keine Gefahr ausgeht, müssen sie in gesetzlich festgelegten Abständen auf ihre Sicherheit hin überprüft werden. Hier den Überblick zu behalten, ist mitunter gar nicht so einfach. Eine professionelle Wartungsmanagementsoftware vereinfacht das Prüfprozedere merklich.
 

Dass Industrieunternehmen ihre Fertigungsmaschinen regelmäßig warten müssen, liegt auf der Hand: Eventuelle Ausfallzeiten unterbrechen die Produktion und kommen das Unternehmen teuer zu stehen – ganz zu schweigen von der Sicherheit der Mitarbeiter, die massiv gefährdet ist, wenn elektrische Anlagen und Produktionsmaschinen nicht mehr ordnungsgemäß laufen. Eine ganze Reihe von Arbeitsschutzregelungen und gesetzlichen Prüfrichtlinien nimmt Unternehmen deshalb in die Pflicht, überwachungsbedürftige Betriebsmittel in regelmäßigen Abständen auf ihre fehlerfreie Funktionalität zu überprüfen. Aber längst nicht nur die großen Akteure am Markt sind zu einer fristgerechten Wartung ihrer  Betriebsmittel verpflichtet. Auch mittelständische Unternehmen und selbst kleine Handwerksbetriebe müssen natürlich sicherstellen, dass sie ihre Mitarbeiter oder Kunden nicht in Gefahr bringen.

Nun sind es nicht nur Maschinen und industrielle Anlagen, die dazu regelmäßig überprüft werden müssen. Auch Türen und Tore zum Beispiel von Lagerhallen gehören gewartet, ebenso Leitern und Tritte. Gleiches gilt nicht zuletzt auch für so genannte ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel, wie sie in jedem Groß- oder Kleinbetrieb zu finden sind. Dazu gehören zum Beispiel Drucker, Computer, Steckdosenleisten und Lampen, aber auch Kaffeemaschinen oder Wasserkocher. Im Handwerk kommen in der Regel zahlreiche elektrische Werkzeuge hinzu, also Bohrmaschinen, Schleifgeräte, Fräsen und andere Maschinen, aber auch Kabeltrommeln und Reinigungsgeräte. Kurzum: Alle diejenigen Elektrogeräte, die nicht fest am Netz, sondern mittels Steckvorrichtung an einer Steckdose angeschlossen sind, gelten als ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel und bedürfen einer regelmäßigen Überprüfung.

 

Wartungsplaner Prüfplaner für die Elektroprüfung

Strenge Vorschriften für elektrische Betriebsmittel

Festgeschrieben ist das in der Unfallverhütungsvorschrift der Berufsgenossenschaften (DGUV Vorschrift 3), die unter dem vorigen Namen BGV A3 bereits seit 1979 in Kraft ist. Darüber hinaus sind auch die jüngsten Neufassungen zentraler DIN-Vorschriften des Verbands der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik – also DIN VDE 0105-100 „Betrieb von elektrischen Anlagen“ und DIN VDE 0701-0702 "Prüfung nach Instandsetzung, Änderung elektrischer Geräte – Wiederholungsprüfung elektrischer Geräte“ – zu beachten. Nicht zuletzt greift auch Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), die die Anforderungen an die Sicherheit und den Gesundheitsschutz von Beschäftigten bei der Verwendung von Arbeitsmitteln ebenso regelt wie den Schutz anderer Personen im Gefahrenbereich überwachungsbedürftiger Anlagen. Diese Prüfgrundlagen sehen vor, dass der ordnungsgemäße Zustand elektrischer Anlagen und Betriebsmittel bei der Errichtung, vor der ersten Inbetriebnahme, nach etwaigen Änderungen sowie in wiederkehrenden Fristen nachgewiesen wird.

Grundsätzlich ist jeder Betrieb selbst verantwortlich für die sichere Bereitstellung und Verwendung der Arbeitsmittel und übernimmt deshalb oft auch deren Wartung selbst. Im eher riskanten Bereich der Elektrotechnik wird diese Verantwortung allerdings an eine Elektrofachkraft übertragen – so wollen es die neuen VDE-Regelungen. Verfügt das Unternehmen also nicht über eine eigene Elektroabteilung, muss ein Elektriker bestellt werden, der bei dem so genannten E-Check mit einem geeigneten Mess- und Prüfverfahren den sicheren Zustand aller ortsveränderlichen elektrischen Anlagen und Betriebsmittel sicherstellt und die Ergebnisse revisionssicher festhält.  

Nichteinhaltung der Prüfpflicht kann teuer werden

Auf diesem Gebiet ist oberste Sorgfalt gefragt. Denn nicht nur kann eine Nichteinhaltung der Prüfpflicht im Zuge eines Audits oder einer Überprüfung durch die Genossenschaften mit einem Bußgeld belegt werden, auch kann ein Betrieb ernsthaft in die Bredouille kommen, wenn er seine elektrischen Geräte nicht fristgemäß gewartet hat, und es tatsächlich zu einem Schaden kommt. Nur ein Beispiel: Sorgt ein kaputter Wasserkocher oder eine Fräsmaschine über Nacht für einen Brand, so dass Feuer und Löschwasser einen hohen Sachschaden anrichten, wird die Versicherung genauestens prüfen, ob alle Prüffisten nachweisbar eingehalten wurden – ist dem nicht so, muss das Unternehmen alle Kosten selbst tragen, was gerade für kleinere Betriebe mitunter existenzbedrohlich sein kann. Noch tragischer ist es, wenn es tatsächlich zu einem Personenschaden kommt, weil beispielsweise eine elektrische Anlage oder ein Werkzeug nicht gemäß der DGUV3-Vorschrift gewartet wurde: Aus einem Arbeitsunfall kann schließlich eine lebenslange Arbeitsunfähigkeit resultieren, die nicht nur tragisch ist für den Betroffenen, sondern auch mit entsprechenden Ausgleichszahlungen verbunden ist, die die Berufsgenossenschaften nur dann übernehmen werden, wenn der Handwerksbetrieb zweifelsfrei nachweisen kann, dass der Zustand seiner Maschinen einwandfrei gewesen ist. Andernfalls bleibt der Arbeitgeber auf horrenden Kosten sitzen – von dem schlechten Gewissen ganz zu schweigen.

Klar ist also: Sowohl Großunternehmen als auch mittelständische Firmen und sogar Kleinbetriebe müssen die Wartung ihrer Betriebsmittel und insbesondere ihrer ortsveränderlichen elektrischen Geräte und Anlagen stets im Blick haben und rechtssicher dokumentieren. Nur so sind sie für alle Eventualitäten abgesichert und können ihren Mitarbeitern den nötigen Arbeitsschutz garantieren. Beschäftigen sie eine eigene Elektrofachkraft, können sie die Prüfung selbst vornehmen. Gerade für Handwerksbetriebe, die auf  eine Vielzahl unterschiedlicher Elektrogeräte angewiesen sind, kann es allerdings eine große Herausforderung darstellen, alle diese Geräte regelmäßig zu warten und die jeweiligen Prüffristen nicht aus den Augen zu verlieren. Soll dies von Hand geschehen, ist der Aufwand immens und die Zuverlässigkeit gering. Denn die Wartungsvorschriften und Prüfintervalle sind sehr divers und die Anforderungen an die Dokumentation der durchgeführten Inspektionen hoch. Mit selbstprogrammierten Datenbanken, Excel-Tabellen oder gar händisch geführten Listen können Betriebe sich dabei im wahrsten Sinne des Wortes schnell verzetteln.

Einfache Wartungsplanung mit intelligenter Softwarelösung

Aus diesem Grund ist der Einsatz einer professionellen Wartungsmanagement-Software sinnvoll, die die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Anlagen massiv vereinfacht: Sie ermöglicht es Firmen vom Kleinbetrieb bis zum Industrieunternehmen mit eigener Elektroabteilung oder auch den beauftragten Elektrikern mit wenigen Klicks, alle Wartungsfristen im Blick zu behalten und revisionssichere Prüfberichte zu erstellen, die jeder Betriebsprüfung standhalten. Eine verlässliche Lösung ist der „Wartungsplaner“ (www.Wartungsplaner.de) der Hoppe Unternehmensberatung (http://www.Hoppe-net.de), der auf DIN EN ISO 9001 basiert und den Empfehlungen der Berufsgenossenschaften für das Prüffristenmanagement entspricht. Mit wenigen Klicks kann der Anwender einsehen, welches Elektrogerät wann, zu welchem Zweck, von wem und nach welchem Regelwerk überprüft werden muss. Die wichtigsten Wartungs- und Instandhaltungsvorschriften sind dazu in der Software bereits hinterlegt, anstehende Wartungsaufgaben werden in einem integrierten Kalender festgeschrieben. Sämtliche elektrische Prüfgegenstände vom Wasserkocher über die Kabeltrommel bis zur Bohrmaschine können in der Software erfasst und ihre Objektdaten jederzeit abgerufen werden. So werden Defekte rechtzeitig erkannt und können behoben werden, bevor es durch beschädigte Elektrogeräte oder elektrische Anlagen zu Ausfällen oder gar Verletzungen kommt.

 

Die eigentliche Überprüfung geht ebenso simpel vonstatten wie deren Planung: Dazu nimmt die Elektrofachkraft mittels eines entsprechenden Messgerätes (beispielsweise Fluke oder Gossen Metrawatt) an dem zu prüfenden Elektrogerät mittels einer Sonde verschiedene Messungen vor. So werden beispielsweise der Schutzleiterwiderstand, der Isolationswiderstand, der Schutzleiterstrom und der Berührungsstrom erfasst. Über eine intelligente Schnittstelle erfolgt der Import der Messdaten in den Wartungsplaner. Anschließend können die Daten weiter aufbereitet werden, zum Beispiel indem festgehalten wird, um welche Art von Prüfung es sich gehandelt hat und wann der nächste Prüftermin anfällt. Ist der Import abgeschlossen, besteht die Möglichkeit, aus dem Prüfprotokoll einen Report als PDF oder Word-Dokument zu generieren. Alle Formulare lassen sich dabei individuell anpassen und so auf dem aktuellen Stand der gesetzlichen Vorschriften halten, wichtige Instandhaltungskennzahlen werden grafisch aufbereitet. So kann der Prüfnachweis im Bedarfsfall jederzeit erbracht werden, zum Beispiel bei Kontrollen durch die Gewerbeaufsicht oder die Berufsgenossenschaften. Auch im tatsächlichen Schadensfall kann der Versicherung einwandfrei nachgewiesen werden, dass die Sorgfaltspflicht nicht verletzt wurde.

Mit einer Lösung wie dem Wartungsplaner erhalten Unternehmen jeder Größe und Branche also höchste Transparenz und Rechtssicherheit in ihrem Wartungs- und Instandhaltungsmanagement. Selbst Handwerksbetriebe, die über eine Vielzahl elektrischer Anlagen und Arbeitsmittel verfügen, können deren Wartung somit ganz einfach planen und dokumentieren – und sind für alle Eventualitäten gewappnet.

 

Kostenlose Demo-CD und weitere Informationen: http://www.wartungsplaner.de 

 

 

 

 

Screenshot HOPPE Wartungsplaner => Haupmaske der Prüfobjekte