Weiss Kunststoffverarbeitung auf der Fakuma 2018 Hybride Hochleistungsteile aus Kunststoff sichern die Mobilität von morgen

Redakteur: Peter Königsreuther

Hybrid- und Elektroantriebe, synthetische Kraftstoffe und Brennstoffzellen: Die Antriebstechnik in der Automobilindustrie verändere sich höchst dynamisch, um nicht zu sagen dramatisch. Weil dieser Wandel dei gesamte Lieferkette der Kunststoffbranche betrifft, will Weiss diesem Transformationsprozess mit neuen Ideen begegnen. Halle A5 am Stand 5212.

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Weiss Kunststoffverarbeitung begnet dem Mobilitätswandel durch Anpassung der eigenen Produktpalette. Zum Beispiel hat Weiss mit diesem Hybridbauteil eine leichte Alternative zu üblichen Kettenspannersystemen für Motoren entwickelt, wie es heißt. Halle A5 am Stand 5212.
Weiss Kunststoffverarbeitung begnet dem Mobilitätswandel durch Anpassung der eigenen Produktpalette. Zum Beispiel hat Weiss mit diesem Hybridbauteil eine leichte Alternative zu üblichen Kettenspannersystemen für Motoren entwickelt, wie es heißt. Halle A5 am Stand 5212.
(Bild: Weiss)

Als Spezialist für die Verarbeitung hochwertiger technischer Kunststoffe fertigt Weiss im Auftrag von Kunden aus der Automobilindustrie zahlreiche motornahe Bauteile, die, wie das Unternehmen betont, thermisch und mechanisch sehr hoch beansprucht werden. Zu den am häufigsten produzierten Komponenten gehörten Kettenspanner (Bild) für die Steuerketten von Verbrennungsmotoren. Ihre Aufgabe ist es, die unter Öl laufende Kette von der Kurbel- zur Nockenwelle zu führen und dabei unter Spannung zu halten. Für diese Aufgabe habe Weiss Innovationen entwickelt, mit denen die schwingungsdämpfenden Funktionen der Kettenspanner in den leistungsstarken und gewichtssparenden Kompaktmotoren der neuesten Generation verbessert werden könnten. Weiss setzt dabei auf die 2K-Technik, die entsprechend ertüchtigt wurde und sich zu diesem Zweck auch unter den Extrembedingungen im Verbrennungsmotor bewährt, wie Weiss erklärt. So hatte das Unternehmen bereits im letzten Fakuma-Jahr einen mehrkomponentigen Kettenspanner vorgestellt, zeigt aber mit dem Neuling, dass es funktional noch integrativer, und optimaler im Design geht.

Kunststoffspezialisten folgen den aktuellen Automobiltrends

Parallel dazu habe Weiss frühzeitig den Ausbau von Produktbereichen forciert, die das Unternehmen von der Welt des Verbrennungsmotors unabhängig machten, oder aber eine unmittelbare Beziehung zu den Trendthemen der Automobilindustrie genießen. Beispiele dafür sind hochwertige Sichtteile für das Interieur sowie Gehäuse für die zahlreichen Steuerungsboxen in modernen Fahrzeugen sowie Sensorgehäuse, die für das autonome Fahren benötigt werden. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen mit führenden Automobilzulieferern an Kunststoffbauteilen, die in vollelektrischen Fahrzeugantrieben zum Einsatz kommen.

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Auf der Fakuma wird Weiss zu diesen Aspekten die passenden Spritzgusskomponenten sowie fertig montierte Baugruppen präsentieren, heißt es – sowohl für die konventionelle Antriebstechnik als auch für neue Antriebs- und Automobilkonzepte. Zugleich erschließe das Unternehmen im Zuge seines Transformationsprozesses ganz neue Märkte und stelle auf der Fakuma eine eigene Produktlinie vor, die der Arbeit der Experten aus dem Sektor „Produktionsoptimierung“ entstamme: die Dockingstation „EasyTemp“. Diese vereinfacht laut Weiss das Anschließen und Abkoppeln der Temperierkreisläufe im Spritzgießwerkzeug, das ja nach jedem Produktwechsel erforderlich ist. Damit minimiere das System die Rüstzeiten spürbar. Geschäftsführer Jürgen B. Weiss erklärt: „Ursprünglich haben wir die Dockingstation nur für den Eigenbedarf entwickelt. Die Vorteile, die das System für Spritzgießer bietet, sind aber so groß, dass wir die Serienproduktion starten werden und uns somit ein weiteres Standbein in unserem zentralen Kompetenzbereich, dem Kunststoff-Spritzguss, aufbauen.“

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