Hybrid Expo 2015 Hybridteile-Messe legt Fokus auf Automobilbau

Redakteur: Peter Königsreuther

Hybridbauteile sind ein Schlüssel für die Autobauer, um auch in Zukunft bezahlbare und den Ansprüchen der Zeit genügende Fahrzeuge bauen zu können. Zum zweiten Mal findet im Rahmen der Composites Europe in Stuttgart auch wieder die Hybrid Expo statt, die den Stellenwert von Multimaterialsystemen im Zusammenhang mit dem Automobil verdeutlichen wird.

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Die Autoindustrie setzt die Trends auch bei der Entwicklung und dem Einsatz von sehr produktiv zu fertigenden Hybridteilen. Die Hybrid-Expo, die zeitgleich mit der Composites Europe im September in Stuttgart stattfindet, zeigt, was dabei Sache ist.
Die Autoindustrie setzt die Trends auch bei der Entwicklung und dem Einsatz von sehr produktiv zu fertigenden Hybridteilen. Die Hybrid-Expo, die zeitgleich mit der Composites Europe im September in Stuttgart stattfindet, zeigt, was dabei Sache ist.
(Bild: Reed Exhibitions)

„Um die individuellen Vorteile verschiedener Werkstoffe in Multimaterialsystemen (MMS) und hybriden Bauweisen vereinen zu können, sind vor allem Entwicklungen in der Verbindungstechnik zwischen den unterschiedlichen Materialklassen und bei der gezielten Ausnutzung von Effekten an den Grenzflächen erforderlich.“ Zu dieser Empfehlung kommt die Studie „Werkstoffinnovationen für nachhaltige Mobilität und Energieversorgung“, die die VDI-Gesellschaft Materials Engineering (VDI-GME) und das VDI Technologiezentrum (VDI TZ) im vergangenen Jahr veröffentlicht haben.

Hybridbauteile bei Experten der Renner

Einen hohen Stellenwert räumen die Experten dabei Hybridbauteilen ein. Bei der Kombination von Metall und Kunststoff liefere „die metallische Komponente eine hohe Steifigkeit, während der Kunststoff etwa durch eine rippenartige Anordnung die Gesamtfestigkeit des Bauteils erhöht und zusätzlich angespritzte Halterungen aufweisen kann.“ Durch diese Materialkombination könne eine Gewichtsreduzierung von 40 % im Vergleich zu einer rein metallischen Bauweise realisiert werden. „Zudem führt die Möglichkeit zur Funktionsintegration in Hybridbauteilen dazu, dass die Zahl der Prozessschritte im Karosserierohbau reduziert werden kann“, ergänzen die VDI-Fachleute.

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