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Hannover Messe 2019

IAMD zeigt Komponenten für die smarte Produktion

| Autor: Stefanie Michel

Mechanik wird intelligent: Im Zusammenspiel mit Elektrik und Software entstehen intelligente, mechatronische Komponenten, die kommunizieren können.
Mechanik wird intelligent: Im Zusammenspiel mit Elektrik und Software entstehen intelligente, mechatronische Komponenten, die kommunizieren können. (Bild: Deutsche Messe)

Erstmals präsentieren sich in den Hallen 20 bis 25 Hersteller aus der Antriebs- und Fluidtechnik bei der Leitmesse IAMD. Sie werden intelligente Komponenten für die Produktion in einer Industrie-4.0-Umgebung vorstellen.

In 14 Hallen wird sich in diesem Jahr die Leitmesse IAMD (Integrated Automation, Motion & Drives) präsentieren und somit den Schwerpunkt auf der Hannover Messe bilden, der alle Bausteine und Lösungen für die Fabrik der Zukunft zeigen wird. Es wird um solch zentrale Themen wie Fertigungs- und Prozessautomation, Industrial IT, Robotik, smarte Antriebstechnik sowie intelligente Hydraulik und Pneumatik gehen.

Nachdem erstmals die bisherige Leitmesse MDA in der IAMD integriert ist, wird die Messe für viele Hersteller aus der Antriebs- und Fluidtechnik zur Premiere. Doch nicht alles ist neu, denn diese rund 1000 Aussteller werden wie gewohnt in den Hallen 20 bis 25 zu finden sein. Im Mittelpunkt stehen smarte Fluidtechnik- und Antriebslösungen, intelligente Komponenten aus der Hydraulik und Pneumatik für die Produktion – und natürlich neue Bausteine für die Industrie 4.0. In den Hallen 9 sowie 14 bis 17 werden die Unternehmen ausstellen, die in der elektrischen Antriebstechnik verankert sind und deren Portfolio bereits fließend in die Automatisierung übergeht.

Synergien zu anderen Leitmessen nutzen

Für die Antriebs- und Fluidtechnik ist die Hannover Messe die weltweit wichtigste Messe und gleichermaßen Branchentreffpunkt; dabei profitieren die Aussteller vor allem von den Synergien zu den anderen Leitmessen der Hannover Messe sowie zum wirtschaftspolitischen Umfeld der weltweit wichtigsten Industriemesse. Diese Synergien auf der Hannover Messe stellt auch Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Messe AG, heraus: „Dort kann sich die Antriebs- und Fluidtechnik mit Sensor-, Elektronik- und IT-Anbietern vernetzen, um die Digitalisierung künftig noch stärker auf die Verschmelzung neuer Technologien zu fokussieren. Der Markt fordert nicht nur mechanische Antriebstechnik, sondern vielmehr intelligente, mechatronische Systeme.“

Verwurzelt in der Mechanik, jetzt mechatronisch

Das zeigt beispielsweise auch SEW-Eurodrive. Das Unternehmen kommt ursprünglich aus der Mechanik und hat nach und nach die elektrischen Komponenten aufgenommen, um heute durchgängige Automatisierungslösungen anbieten zu können. Abgeschlossen sein wird diese Entwicklung nicht so schnell, wie Johann Soder, Geschäftsführer Technik der SEW-Eurodrive, berichtet. „Wir haben in den letzten zwei Jahren unsere Elektronik neu erfunden“, erklärt er und verweist damit unter anderem auf neue Steuerungen mit OPC-Anbindung und auf dezentrale Elektronik zur Steuerung von Motoren jeglicher Bauart. Auf der Hannover Messe wird man am Beispiel der Produktion des Elektrofahrzeugs E.go seine ganzheitlichen Lösungen für die Wertschöpfungskette aufzeigen (Halle 15, Stand F12).

Einen ähnlichen Wandel hat der Getriebehersteller Harmonic Drive vollzogen. Seit 2010 stellt man am Unternehmenssitz Limburg auch Motoren her. So entstehen aufeinander abgestimmte, mechatronische Antriebseinheiten wie der Canis Drive, der aus einem Synchronservomotor und einer spielfreien Getriebe-Unit aufgebaut ist (Halle 15, Stand B05). Dieser Antrieb ist der Beginn einer neuen Ära: Zukünftige „Smart Actuators“ werden beispielsweise mehr Software integrieren und Funktionen zum Condition Monitoring hinzufügen.

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