Covestro auf der JEC World 2018

Ideen für den wirtschaftlichen Leichtbau

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Polyurethanmatrix macht Rotorblattfertigung wirtschaftlicher

Der Ausbau erneuerbarer Energiequellen wie beispielsweise der Windenergie schreitet weiter voran, so Covestro. Das bedinge eine noch intensivere Nutzung dieser Energieerzeugungs-Alternative sowie eine kosteneffizientere Herstellung von Windkraftanlagen. Covestro hat nun ein spezielles Polyurethan-Infusionsharz für Rotorblätter entwickelt,heißt es. In Kombination mit verstärkenden Glasfasern und einem effizienten Vakuum-Fertigungsverfahren verkürze diese Harzmatrix die Zykluszeiten für die Herstellung und bringe so Kostenvorteile. Das, wie es weiter heißt, in China entwickelte Harz ist mit der DNV-GL-Zertifizierung ausgestattet – eine Voraussetzung für den Markteintritt in die dortige Windkraftbranche. In China wurde damit jetzt ein neuer Prototyp eines Rotorblatts mit einer Blattlänge von 59,5 m gefertigt. Covestro will weitere Blätter mit noch größeren Blattlängen herstellen, um eine noch effizientere Nutzung der Windenergie zu ermöglichen.

Hausdämmung wird ohne Dickensteigerung effektiver

In der Region Benelux gelten strenge Vorgaben hinsichtlich der thermischen Effizienz der Gebäudehülle. Vor allem was Büro- und Industriegebäuden betreffe, sind den Hauswänden vorgehängte, hinterlüftete Fassaden (VHF) weit verbreitet, so Covestro. Mit bisher existrierenden Materiallösungen seien die weiter steigenden Anforderungen aber entweder nur mit steigenden Dämmstoffstärken oder schlimmstenfalls gar nicht mehr erfüllbar.

Für die regionale Situation hat das Unternehmen Fisco composite solutions aus Zusmarshausen zusammen mit weiteren Entwicklungspartnern jetzt einen neuen Wandhalter entwickelt, mit dem die Auflagen erfüllt werden können und dessen Einsatz außerdem den Montageprozess erheblich vereinfacht. Das Befestigungssystem ist Teil der Unterkonstruktion für VHF-Fassaden und besteht aus zwei verschiedenen Elementen: einem Kern aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK), der die Last aus Eigengewicht und Wind von der Fassade in das Mauerwerk abführt, und einer zylindrischen Dämmstoffplatte, welche den GFK-Kern umschließt und die Dämmwirkung verbessert.

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