Forschungssymposium auf der EMO Hannover Ideen für die Produktion von morgen

Redakteur: Udo Schnell

„Production for tomorrow“ – unter diesem Motto hatte erstmals ein Forschungssymposium auf der EMO Hannover stattgefunden, gemeinsam organisiert und umgesetzt vom Messeveranstalter VDW und der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktionstechnik (WPG).

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Veranstalter und Referenten des ersten Forschungssymposiums auf der EMO Hannover. Im Bild (v.l.): Prof. Dr.-Ing. Berend Denkena, Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen, Hannover, Prof. Dr.-Ing. Eberhard Abele, Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen, Darmstadt, und Prof. Dr.-Ing. Jan C. Aurich, Lehrstuhl für Fertigungstechnik und Betriebsorganisation, Kaiserslautern.
Veranstalter und Referenten des ersten Forschungssymposiums auf der EMO Hannover. Im Bild (v.l.): Prof. Dr.-Ing. Berend Denkena, Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen, Hannover, Prof. Dr.-Ing. Eberhard Abele, Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen, Darmstadt, und Prof. Dr.-Ing. Jan C. Aurich, Lehrstuhl für Fertigungstechnik und Betriebsorganisation, Kaiserslautern.
(Bild: EMO Hannover / Marc Winkel-Blackmore)

„Production for tomorrow“ – unter diesem Motto hatte erstmals ein Forschungssymposium auf der EMO Hannover stattgefunden, gemeinsam organisiert und umgesetzt vom Messeveranstalter VDW und der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktionstechnik (WPG). Prof. Dr.-Ing. Eberhard Abele, Präsident der WPG: „Es gibt sehr viel Interesse an Forschungsthemen. Eine Veranstaltung wie das WPG-Symposium auf der EMO Hannover ist eine gute Möglichkeit für Forscher, sich zu vernetzen, und bietet sowohl Forschern als auch Unternehmen eine gute Möglichkeit, einen Überblick zu bekommen.“

Wie weit der Überblick ging, zeigt das Kongressprogramm: Intelligente Maschinenmodule für die Produktion von morgen, neuartige Bohrwerkzeuge für industrielle Anwendungen oder High-Speed-Ultrapräzisionsfertigung waren nur einige der Themen der halbtägigen Veranstaltung.

Der Fokus sei bewusst nicht auf die allgegenwärtige Industrie 4.0 gelegt worden. Mit dem Symposium sollte die Aufmerksamkeit gezielt auf solche Innovationen gelenkt werden, die unabhängig vom Vernetzungsgedanken die hohe Qualität der Werkzeugmaschinen in den kommenden Jahren garantieren werden, betonte WPG-Präsident Abele.

Und Prof. Dr.-Ing. Berend Denkena von der Universität Hannover ergänzte, es gehe nicht darum, ob das Geld immer noch an der Schneide verdient werde. Denkena: „Zerspanung ist immer Teil der Prozesskette. Es kommt immer auf den gesamten Prozess an.“

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