Tarifverhandlungen IG Metall fordert über 8 Prozent mehr Gehalt

Quelle: dpa

Wenn es nach Ansicht der IG Metall geht, dann sollten die Beschäftigten in der Eisen- und Stahlindustrie 8,2 Prozent mehr Gehalt bekommen. Hier die Argumente...

Anbieter zum Thema

Die IG Metall fordert angesichts der bald beginnenden Tarifverhandlungen über 8 Prozent mehr Gehalt für die Beschäftigten des Eisen- und Stahlsektors. Das hat seinen Grund...
Die IG Metall fordert angesichts der bald beginnenden Tarifverhandlungen über 8 Prozent mehr Gehalt für die Beschäftigten des Eisen- und Stahlsektors. Das hat seinen Grund...
(Bild: IG Metall)

In der anstehenden Tarifrunde für die Beschäftigten der Eisen- und Stahlindustrie fordert die IG Metall genau 8,2 Prozent mehr Gehalt. Auf diese Zahl haben sich jedenfalls am Dienstag die Tarifkommissionen der Gewerkschaft der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie und der ostdeutschen Stahlindustrie geeinigt. Die Forderung muss nun aber noch vom Vorstand der Gewerkschaft bestätigt werden, heißt es weiter. Das Tarifgebiet der nordwestdeutschen Stahlindustrie umfasst im Übrigen die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen. Die Beschäftigten erwarten angesichts der stark steigenden Preise und der guten Situation in vielen Betrieben eine ordentliche Erhöhung ihrer monatlichen Entgelte, äußerte der Bezirksleiter der IG Metall NRW, Knut Giesler, in diesem Zusammenhang.

Diskutiert wird nicht nur das Metaller-Gehalt

In der Branche sind dort laut IG Metall NRW 68.000 Beschäftigte in Lohn und Brot, wie man so sagt. Und in der ostdeutschen Stahlindustrie arbeiten laut IG Metall Berlin rund 8.000 Menschen. Wie die IG Metall NRW mitteilte, sollen außer der Gehaltsforderung parallel auch noch die Tarifverträge zur Altersteilzeit, über den Einsatz von Werkverträgen und zur Beschäftigungssicherung verlängert werden. Der Tarifvertrag soll nach Abschluss eine Laufzeit von zwölf Monaten haben.

Mitte Mai startet die erste Verhandlungsrunde

Die Stahlindustrie könne die gesteigerten Kosten für Energie und Rohstoff bisher weitestgehend an die Kunden weitergeben, wie es weiter heißt. Und viele Stahlkonzerne machten derzeit ein gutes Geschäft. Auch hätten sie ihre Ergebnisprognose für das Jahr 2022 angehoben, begründet die Gewerkschaft ihre Forderungen. Für die nordwestdeutsche Stahlindustrie ist die erste Verhandlungsrunde nun für den 13. Mai geplant, in Ostdeutschland läuft sie kurz darauf an. Am 31. Mai endet die Friedenspflicht. Ob die Forderungen allerdings so gut sind, wenn man die ungewisse Lage in der Welt betrachtet, bezweifeln einige Experten: Lesen Sie hier.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

(ID:48256741)