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Absaugtechnik auf der Blechexpo 2019

Immer der richtige „Wind“ im System

| Redakteur: Peter Königsreuther

Das brandneue Regelungskonzept namens AL-KO Opti Control der AL-KO Absaugtechnik sei einzigartig. Hier wird verraten, warum das so ist. Halle 7 am Stand 7625.

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Die mit Frequenzumrichter arbeitenden Absaugsysteme AL-KO Opti Control verbrauchen benötigen nur so viel Energie, wie gerade nötig, sagt der Blechexpo-Aussteller AL-KO Therm. Halle 7 am Stand 7625.
Die mit Frequenzumrichter arbeitenden Absaugsysteme AL-KO Opti Control verbrauchen benötigen nur so viel Energie, wie gerade nötig, sagt der Blechexpo-Aussteller AL-KO Therm. Halle 7 am Stand 7625.
(Bild: LovePhy)

AL-KO erklärt, dass über einen Frequenzumrichter die Absauganlagen mit konstantem, bedarfsgerechtem Luftvolumenstrom betrieben werden, was unter anderem zu einer enormen Stromeinsparung und höheren Filterstandzeiten führt. Dahinter steckt die innovative Entwicklung: per Volumenstrommessung und intelligenter Programmierung sorge die Regelung dafür, dass der Luftvolumenstrom im Betrieb stets dem individuell, in Abhängigkeit des Rohrdurchmessers eingegebenen Wert entspreche.

Nicht zuviel und nicht zu wenig Volumenstrom

Wichtig ist nämlich, dass der Luftvolumenstrom so einzugeben ist, dass stets die für das jeweilige abgesaugte Medium notwendige Mindestluftgeschwindigkeit besteht, so der Aussteller. Denn bei zu geringem Luftvolumenstrom und somit zu geringer Luftgeschwindigkeit kann abgesaugtes Material im Rohrsystem liegen bleiben, was hinsichtlich Brand- und Explosionsgefahr nicht vorkommen darf. Und ist der Luftvolumenstrom höher als benötigt, wird zu viel Energie verbraucht. Auch wird das Filtermedium aufgrund höherer Staubgeschwindigkeiten stärker belastet.

Im Gegensatz zu einer klassischen Anlage ohne Regelung des Luftvolumenstroms sind die Vorteile eines geregelten System klar, so AL-KO: Stromeinsparungen bis 50 %, um bis zu 25 % höhere Filterstandzeiten und eine signifikante Geräuschverringerung, weil geregelte Ventilatoren nur in Ausnahmefällen auf Volllast betrieben würden.

Absaugung manuell oder automatisch starten

Vervollständigt wird das AL-KO-Konzept durch eine programmierbare Steuerung mit Klartextdisplay, auf dem neben dem Betriebszustand zahlreiche weitere Parameter wie Fehlermeldungen in Klartextform abgerufen werden können, heißt es. Dabei ist sowohl ein manueller als auch ein automatischer Start mithilfe eines potenzialfreien Kontaktes möglich. Optional könnten zudem eine selbständige Erkennung weiterer ans System angeschlossener Maschinen sowie eine automatisierte Füllstandkontrolle der Sammelbehälter über den AL-KO Level Control 21 integriert werden.

Filtersystem holt Wärme zurück

Des Weiteren präsentiert der Aussteller AL-KO Therm die universell einsetzbaren Filteranlagen des Typs AL-KO Flex Unit (AFU), die Späne, Stäube und Schweißrauch sicher aus der Umgebungsluft entfernen können. Im Rahmen des Messeauftritts zeigt man ein Modell des Typs 50 mit einem maximalen Absaugvolumen von 6000 m³/h, die einen Unterdruck von 4000 Pa erzeugt. Als Erste ihrer Art setze sie auf die Zufuhr von 100 % Frischluft und verfüge über eine Wärmerückgewinnungs-Quote von 67 %.

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