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Immer mehr Menschen wollen in Deutschland arbeiten

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Städte-Ranking: Berlin auf Rang 3, London bleibt Spitzenreiter

Neben dem Land Deutschland hat auch die Stadt Berlin an Attraktivität gewonnen – sie klettert im Städte-Ranking von Rang 6 auf Rang 3. „Obwohl die großen deutschen Unternehmen hier gar nicht angesiedelt sind, machen die blühende Startup-Szene sowie zunehmende Internationalität Berlin zu einem weltweit beliebten Arbeitsstandort“, erläutert Dettmers. London belegt im Städte-Ranking erneut den ersten Platz. „Zwar verliert Großbritannien im Zuge des Brexits an Beliebtheit, London bleibt aber als globale Marke nach wie vor sehr attraktiv und belegt Platz 1 im Ranking“, so Dettmers.

Nach London ist New York der zweitbeliebteste Arbeitsstandort der Welt und liegt damit vor Aufsteiger Berlin. Weitere Gewinner im Städte-Ranking sind auf den folgenden Rängen Barcelona (+3 Plätze), Amsterdam (+11), Dubai (+5) und Los Angeles (+5). Zu den Verlierern zählen Paris (Rang 8) und Sydney (Rang 9), die jeweils um fünf Plätze abrutschen. Tokio klettert drei Plätze nach oben und schafft es im weltweiten Städtevergleich auf Rang 10.

  • Platz 1: London
  • Platz 2: New York
  • Platz 3: Berlin
  • Platz 4: Barcelona
  • Platz 5: Amsterdam
  • Platz 6: Dubai
  • Platz 7: Los Angeles
  • Platz 8: Paris
  • Platz 9: Sydney
  • Platz 10: Tokio

Deutsche Talente wollen Wertschätzung und Work-Life-Balance

Ein anderes Bild ergibt sich, wenn man analysiert, welche Länder bei den Deutschen als Arbeitsmärkte besonders beliebt sind. „Deutsche Arbeitnehmer gehen am liebsten in die USA, die Schweiz oder nach Großbritannien. Generell arbeiten die Deutschen heute lieber im Ausland als noch vor vier Jahren, sind aber immer noch zurückhaltender als viele vergleichbare Nationen“, so Strack. Während hierzulande die generelle Bereitschaft, im Ausland zu arbeiten, von 44 auf 55 % gestiegen ist, liegt sie etwa in Großbritannien heute bei über 62 %, in Frankreich sogar bei über 69 %.

Besonderen Wert legen deutsche Arbeitnehmer bei der Jobsuche auf Aspekte wie Wertschätzung, eine gute Beziehung zu Kollegen und Vorgesetzten, interessante Aufgaben und eine faire Work-Life-Balance. Bezahlung und Jobsicherheit sind hingegen weniger wichtig: „Deutschen Arbeitnehmern geht es stärker als ihren internationalen Kollegen darum, etwas zu bewirken und einen spannenden, herausfordernden Job zu haben“, erläutert Dettmers.

Fachkräftemangel: Mobilität in Zentraleuropa lässt nach

Trotz des hervorragenden Abschneidens im Ranking der beliebtesten Arbeitsstandorte muss sich Deutschland künftig im Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte noch stärker bewähren. „In einigen europäischen Ländern, die wirtschaftlich zunehmend an Stärke gewinnen, hat die Bereitschaft nachgelassen, im Ausland zu arbeiten. Darunter befinden sich auch Länder, aus denen traditionell viele Fachkräfte nach Deutschland kommen, etwa Polen, Rumänien, Ungarn und Kroatien“, erklärt Strack. „Aus diesen Ländern kommen zum Beispiel viele Pflegefachkräfte oder IT-Spezialisten nach Deutschland. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, könnten Deutschland künftig dringend benötigte Fachkräfte fehlen.“

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