Suchen

Internet der Dinge Immer mehr Unternehmen investieren in IoT-Technologien

| Redakteur: Robert Horn

Das Internet der Dinge wird zum Schlüsselfaktor für wirtschaftlichen Erfolg. Zu diesem Ergebnis kommt das diesjährige Vodafone IoT-Barometer. Ihr zufolge bewerten 76 % der weltweit und 74 % der in Deutschland befragten Unternehmen den Einsatz von IoT als entscheidend für den zukünftigen Unternehmenserfolg in ihrer jeweiligen Branche.

Firmen zum Thema

Rechtzeitig eingreifen: Durch Feinmonitoring wird z. B. der Ölfilter einer Presse ausgetauscht, wenn es notwendig ist – und ungeplante Stillstände werden minimiert.
Rechtzeitig eingreifen: Durch Feinmonitoring wird z. B. der Ölfilter einer Presse ausgetauscht, wenn es notwendig ist – und ungeplante Stillstände werden minimiert.
(Bild: Vodafone/Bertram Bölkow / BY-ND 2.0)

Diese Einschätzung spiegelt sich auch in den Investitionen wieder. Mit einem Anteil von 24 % liegt IoT weltweit bei den IT-Ausgaben an der Spitze, dicht gefolgt von Cloud & Hosting, Analytics und Mobility. Die Investitionen in IoT-Anwendungen lohnen sich für die Wirtschaft: 63 % der weltweit befragten Unternehmen verzeichnen beim Einsatz von IoT einen signifikanten Return on Investment.

Mit 82 % noch höher bewertet wird in Deutschland der Nutzen von Big Data Analytics. Denn erst die Analyse und Interpretation der enormen Datenmengen führt zu einer bestmöglichen Effizienzsteigerung beim Einsatz von Mensch und Maschine.

Das Potenzial der IoT-Anwendungen

„Die weltweite Vernetzung von Geräten und Maschinen erreicht inzwischen Branchen, an die beim Thema IoT noch vor kurzer Zeit kaum jemand gedacht hat. Das spricht für das enorme Potential solcher Anwendungen. Auch in Deutschland wird IoT verstärkt in der Industrie 4.0 eingesetzt, wie etwa bei unserem Kunden Feintool, dem weltweit führenden Entwickler von Feinschneidanlagen“, sagt Marc Sauter, Head of IoT Sales Central Europe bei Vodafone. Und weiter: „Bis 2020 werden rund 20 Milliarden Geräte und Maschinen Daten austauschen. Für diese Entwicklung setzt Vodafone mit seinen weltweit einsetzbaren IoT-Services schon heute den Grundstein.“

Das Internet der Dinge wird mehr und mehr zum treibenden Faktor für wirtschaftlichen Erfolg. Rund drei Viertel aller befragten deutschen Unternehmen sehen dies bereits so – und ein Viertel des IT-Budgets wird schon in diesen Bereich investiert. Vor allem vernetzte Produkte und die IoT-Sicherheit sind die Top-Themen der deutschen Unternehmen.

Mit 53 % liegt Deutschland in der Entwicklung und Nutzung von vernetzten Produkten im weltweiten Vergleich vorn – bereits jedes zweite deutsche Unternehmen plant in den kommenden 12 Monaten die Einführung von vernetzten Lösungen. Als Vorteile werden die Ausfallsicherheit von Geräten, ein verbesserter Kapital-Einsatz und niedrigere Kosten gesehen. Besonders im Automotive-Bereich sind die digitalen Lösungen derzeit gefragt: Autonomes Fahren, Connected Cars und Flottenmanagement lauten hier die Schlagworte.

Datenanalyse als Schlüsselfaktor

82 % der Unternehmen sind sich sicher, dass die Möglichkeiten im IoT am effektivsten genutzt werden können, wenn die generierten Daten nicht nur erfasst, sondern auch analysiert und verglichen werden. Zusammen mit dem Technologiepartner Recogizer bietet Vodafone seinen Kunden deshalb seit kurzem auch ein leistungsstarkes Analyse-Tool, das Unternehmen völlig neue Möglichkeiten bietet.

„Mit IoT-Lösungen in Maschinen und Geräten sowie einer entsprechenden Big Data-Analyse lassen sich Produktionsprozesse nicht mehr nur überwachen. Damit sind jetzt Ausfälle vorhersag- und vor allem vermeidbar“, beschreibt Marc Sauter die Vorteile. Denn mit Big Data Analytics lassen sich aus der Datenlage schon heute in Echtzeit Handlungsempfehlungen ableiten, mögliche System- und Materialfehler vorhersagen und der Verschleiß von Bauteilen berechnen. So wird IoT wirklich intelligent.“

Die deutschen Unternehmen fühlen sich für die Herausforderungen der Digitalisierung gut gewappnet. Insbesondere bei den Mitarbeitern sei eine hohe Affinität für digitale Lösungen und Prozesse und damit ein hohes Maß an entsprechenden Fähigkeiten für das IoT-Zeitalter vorhanden. Dies geben 67 % der deutschen Unternehmen an; der globale Wert liegt bei 60 %. Mit 87 % ebenfalls sehr wichtig ist es den deutschen Unternehmen, die IoT-Security-Prozesse selbst zu managen. Weltweit liegt der Wert bei 69 %. Dabei ist das Vertrauen in die Sicherheit der Technologie und der Datenübertragung mit 78 % ebenfalls wesentlich höher als der globale Wert mit 65 %.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 44276775)