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MM-Index 08/2018 Impulse am Rohstoffmarkt aus China

Redakteur: Robert Horn

Die Stimmung im Maschinen- und Anlagenbau blieb in der KW 8 auf gutem Niveau. Ein Grund dafür: Die Industriemetalle Aluminium, Kupfer und Zink verbilligten sich. Deutliche Zugewinne verzeichnete dagegen der Preis für Stahl.

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Der MM-Index, hier zu sehen auf dem MM Maschinenmarkt 05/2018, erlebte eine ruhige Woche.
Der MM-Index, hier zu sehen auf dem MM Maschinenmarkt 05/2018, erlebte eine ruhige Woche.
(Bild: MM Maschinenmarkt)

Von Rohstoffpreisen über die Nachfragesituation bis zu Wechselkursentwicklungen: Der MM-Index fasst zusammen, was für den Maschinen- und Anlagenbau relevant ist. Der aus 13 Faktoren errechnete Wert spiegelt Woche für Woche die Stimmung in der Industrie wider.

Euro verliert gegenüber US-Dollar

Der US-Dollar konnte letzte Woche wieder etwas gegenüber dem Euro gewinnen. Ein Impuls kam vor allem von dem am Mittwochabend veröffentlichten Protokoll zur Sitzung der FED, welches Konjunkturoptimismus verbreitete und so klare Tendenzen hin zu weiteren Zinssteigerungen zeigte. Auf Wochensicht verlor der Euro 0,9 % gegenüber dem US-Dollar und notierte zum Wochenende bei 1,23 Euro je US-Dollar. Auch die weiteren Währungen des MM-Index verteuerten sich gegenüber dem schwächelnden Euro. So notierten sowohl der Yuan als auch der Rubel am Freitag 1,2 % höher als noch in der Vorwoche.

Impulse aus China

Nach dem Neujahrsfest in China, setzte die Wiederaufnahme des Handels in China am Donnerstag neue Impulse am Rohstoffmarkt. Vor allem die Industriemetalle Aluminium, Kupfer und Zink verbilligten sich in der letzten Woche. So notierte Aluminium schon die zweite Woche in Folge leichter und schloss am Freitag mit - 2,4 % bei 2134 US-Dollar je Kilogramm. Deutliche Zugewinne verzeichnete dagegen der Preis für Stahl. Zum Wochenende notierte ein Tonne Stahl bei 796 US-Dollar und damit 5,9 % höher als in der Vorwoche.

Der Ölpreis setzte auch in der letzten Woche seinen Aufwärtstrend fort. Ein maßgeblicher Impuls kam dabei von den am Donnerstag veröffentlichten Zahlen zu den US-Lagerbeständen, welche überraschenderweise um 1,6 Mio. Barrel auf 420,5 Mio. Barrel gesunken sind. Daraufhin stieg der Ölpreis deutlich an und notierte zum Wochenende 3,3 % fester bei 67 US-Dollar je Barrel Brent.

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