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Hannover Messe 2019 In die Wüste geschickt

| Redakteur: Nadine Schweitzer

Eine Drohne kann solarthermische Kraftwerke überfliegen und wichtige Informationen zur Anlagenoptimierung einsammeln und analysieren.

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Die Drohnen können Bildaufnahmen erstellen, Verschmutzungsgrade messen sowie Lecks und mechanische Schäden erfassen.
Die Drohnen können Bildaufnahmen erstellen, Verschmutzungsgrade messen sowie Lecks und mechanische Schäden erfassen.
(Bild: DLR - Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt)

In der Halle 27, Stand H70, ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt unter anderem mit der ferngesteuerten Drohne Q-Fly vertreten, die erheblich dazu beitragen soll, solarthermische Kraftwerke effizient überwachen zu können. Solche Anlagen erstrecken sich oft über sehr große Flächen in meist abgelegenen Regionen, nicht selten in Wüstengegenden, sodass sich die Überwachung und Instandhaltung oft aufwendig und schwierig gestaltet.

Die Drohne würde in solchen Fällen ausgedehnte Solarfelder auf von Fall zu Fall ausgewählten Routen überfliegen, Bildaufnahmen erstellen, Verschmutzungsgrade messen sowie Lecks und mechanische Schäden erfassen können. Das Herzstück dieses mobilen Monitoringsystems sei die automatisierte Analysesoftware, heißt es. Sie liefere Betreibern und Dienstleistern wichtige Informationen, um den Wirkungsgrad und die Lebensdauer von Anlagen optimieren zu können.

Insgesamt zeigt das DLR, wie die Energieversorgung der Zukunft aussehen könnte. Die Digitalisierung werde dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor sein, heißt es. Dieser Aspekt wird mit einem Modell für die Energieversorgung einer Stadt besonders herausgestellt. Dazu kommen Konzepte für den Umbau von Kohle- zu Wärmespeicherkraftwerken und Forschungsergebnisse zu Batterien und Mikrogasturbinen.

DLR – Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt auf der Hannover Messe 2019, Halle 27, Stand H70.

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