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Softwareschulung in der Fertigung

In fünf Schritten zum besseren ERP

| Autor / Redakteur: Wolfgang Verheyen / Florian Stocker

Intelligentes ERP hilft Unternehmen, bei strategischen Entscheidungsprozessen das operative Geschäft besser zu berücksichtigen und Zusammenhänge zu erkennen
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Intelligentes ERP hilft Unternehmen, bei strategischen Entscheidungsprozessen das operative Geschäft besser zu berücksichtigen und Zusammenhänge zu erkennen ( © Mikko Lemola - Fotolia)

Bei der Modernisierung des Enterprise Resource Planning (ERP) streben viele Unternehmen eine Vernetzung von Management und Produktion an. Manufacturing-Execution-Systeme (MES) helfen bei der Realisierung solcher Projekte. Die richtige Umsetzung verspricht ein hohes Optimierungspotential - wenn die Anwenderschulungen richtig durchgeführt werden. Dabei sind vor allem fünf Aspekte besonders wichtig.

Strategische Ziele aufgreifen

ERP-Schulungen müssen mehr vermitteln als nur die Bedienung der Software. Orientiert an der Praxis und an den unterschiedlichen Rollen der Anwender sollten Trainings die Produktivitätsvorteile von modernen ERP-Lösungen und der Integration mit MES aufzeigen. Denkbar sind etwa Methoden, um Daten für die Entscheidungsfindung effizienter zu analysieren, Zusammenhänge und Abhängigkeiten von Prozessen sichtbar zu machen oder automatisiert abteilungsübergreifende Daten über Dashboards zu visualisieren und Alarme zu setzen.

Das bedeutet: Trainings sollten in unterschiedlichen Verantwortungsbereichen unter Beweis stellen, wie die Verbesserungsinitiativen proaktiv vorangetrieben werden können.

Notwendige Veränderungsprozesse fördern

Da mit modernen ERP-Systemen unterschiedliche Geschäftsbereiche und Hierarchien enger vernetzt sind, verändern sich Abläufe und Abstimmungsprozesse. Diese Veränderungen sollten während der ERP-Schulung aufgegriffen, bei der Zusammensetzung der Teilnehmer berücksichtigt und sorgfältig moderiert werden. Dies stellt sicher, dass – vernetzt durch das ERP-System – die neuen Formen der Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg im Alltag akzeptiert und beschleunigt umgesetzt werden. Nur so können die übergeordneten Ziele der IT-Modernisierung wie höhere Flexibilität und schnellere Entscheidungsprozesse auch erreicht werden.

Kontinuierliches Lernen anstoßen

Werden formale Lernangebote und Präsenztrainings mit technologiebasierten Trainings kombiniert, unterstützt dies eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Anwender. Zumal auch nach der Inbetriebnahme einer neuen Unternehmenslösung der Schulungsbedarf weiter bestehen bleibt, etwa aufgrund organisatorischer Veränderungen, neuer Mitarbeiter oder System-Upgrades bzw. -Erweiterungen.

Vorteile zeigen hier insbesondere browserbasierte Trainingsangebote sowie Video-Casts oder Podcasts, die auch über mobile Endgeräte genutzt werden können. Dadurch werden alle Anwender einfacher motiviert – vom Management über administrative Abteilungen bis hin zu Vertriebsteams und Mitarbeitern in der Produktion.

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